Praxistaugliche, umweltschonende Elektrifizierung im Schwerlastverkehr
Praxistaugliche, umweltschonende Elektrifizierung im Schwerlastverkehr
Der Kontraktlogistiker LogPoint hat sich als Citylogistiker für Wien etabliert und wächst weiter. Im Gespräch mit Verkehr gibt Geschäftsführerin Marianne Ramser Einblicke in das Geschäftsmodell, neue Standortpläne und die Herausforderungen emissionsfreier Zustellung.
Nur rund zwei Prozent der direkten Fahrzeugkosten entfallen auf Reifen. Ihr Einfluss auf Verbrauch, Wartung
und Ausfallzeiten ist jedoch deutlich größer. Continental sieht deshalb im systematischen Reifenmanagement
einen unterschätzten Hebel für niedrigere Gesamtbetriebskosten.
Global agierender Fahrzeughersteller aus China zeigt innovative Modelle.
Rund 180.000 Lkw und Trailer passieren jährlich den Kieler Hafen – ein Teil davon kann seine Standzeiten künftig zum Laden nutzen. Mit acht neuen Ladepunkten entsteht am Ostuferhafen Infrastruktur für den elektrischen Schwerlastverkehr unmittelbar an den Fährverbindungen Richtung Baltikum und Schweden.
Für den wirtschaftlichen Einsatz von E-Lkw wird die verlässliche Ladeplanung zunehmend zum entscheidenden Faktor. FRYTE und SMATRICS wollen dafür öffentliche Schnellladepunkte und bislang nur eingeschränkt zugängliche Depotinfrastruktur in einem gemeinsamen, betreiberübergreifenden System zusammenführen.
Elektrische Lieferfahrzeuge werden bei Logistikausschreibungen zunehmend zur Voraussetzung. Rhenus reagiert darauf und stockt seine E-Flotte für die urbane Zustellung in Polen weiter auf.
Klimafreundlichere Transportoptionen sind nicht auf jeder Route unmittelbar verfügbar. Rhenus will seinen Kunden nun ermöglichen, Emissionsminderungen dennoch gezielt zu finanzieren und nachvollziehbar zu bilanzieren.
MAN Truck & Bus bringt als erster europäischer Nutzfahrzeughersteller Elektro-Lkw mit Megawatt Charging System (MCS) in die Serienproduktion. Die neue Schnellladetechnologie soll Ladepausen im Fernverkehr deutlich verkürzen und Reichweiten von mehr als 1.000 Kilometern pro Arbeitstag ermöglichen.
Mit dem Einsatz vollelektrischer Lieferfahrzeuge in Ho-Chi-Minh-Stadt will der Logistikdienstleister CO₂-Emissionen senken und zugleich die Effizienz der Zustellung auf der letzten Meile erhöhen.
SMATRICS EnBW treibt den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Österreich weiter voran. Mit 60 neuen Ultraschnellladepunkten an zehn Standorten wächst das eigene Ladenetz auf insgesamt 743 Ladepunkte. Neben der Netzverdichtung setzt das Unternehmen verstärkt auf Komfortangebote an den Ladeparks und den Ausbau von Standorten im Handel.
Wie wirtschaftlich sind Elektrofahrzeuge im Flottenbetrieb? Welche Ladeinfrastruktur braucht die Praxis? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die eMOKON 2026 am 9. und 10. September im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Teesdorf.
Bei einer exklusiven Presseführung gewährte Continental Einblicke in die Entwicklung, Erprobung und Runderneuerung von Lkw-Reifen – und zeigte, wie viel Hightech in einem vermeintlichen Verschleißprodukt steckt.
Eine neue Brancheninitiative will den Brenner zur Modellregion für emissionsfreien Straßengüterverkehr machen. Batterieelektrische Lkw sollen dabei nicht nur CO₂-Emissionen senken, sondern auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber Diesel-Fahrzeugen bieten.
Steigende Mengen, hoher Kostendruck und geopolitische Unsicherheiten prägen derzeit das Paketgeschäft, erklärt Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post.
Speicher von FleetBoost machen Hochleistungsladen für E-Lkw ohne Netzausbau möglich und beschleunigen so den Umstieg auf Elektromobilität im Schwerlastverkehr.
Warum Infrastruktur, Kosten und Planung den Hochlauf von E-Lkw bremsen, erklärt Christian Csenar, Key Account Manager E-Mobilität bei Volvo Trucks Austria, auf der EL-Motion.
Laut Zukunftsforscher Lars Thomsen wird die E-Mobilität heuer sowohl lokal als auch regional und auf der Langstrecke zur wirtschaftlichsten Option. Wie sich das auf Flottenstrategien, Infrastruktur und politische Entscheidungen auswirken wird, erklärt er in einer Keynote auf der EL-Motion 2026.
Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Lkw-Flotten rückt die Ladeinfrastruktur im Depot in den Mittelpunkt. Systeme müssen nicht nur leistungsfähig, sondern vor allem zuverlässig und skalierbar sein – wie ein Praxisbeispiel aus Österreich zeigt.
Die Logistikriesen CEVA Logistics und der Technologiekonzern Lenovo haben erstmals einen rein elektrisch betriebenen Schwerlast-Lkw auf der tausende Kilometer langen Strecke von Shenzhen nach Almaty eingesetzt.