Mobile Energiespeicher der E-Lkw als Gamechanger

05.05.2026 | E-Mobilität

Speicher von FleetBoost machen Hochleistungsladen für E-Lkw ohne Netzausbau möglich und beschleunigen so den Umstieg auf Elektromobilität im Schwerlastverkehr.

Die Elektromobilität im Schwerlastverkehr steht vor dem Durchbruch – doch die Ladeinfrastruktur bremst den Fortschritt aus. Das deutsche Start-up FleetBoost bietet mit seinen mobilen Lösungen FleetBooster 20 und 40 eine innovative Antwort. Die Systeme ermöglichen Hochleistungsladen für E-Lkw, ohne Netzausbau oder monatelange Genehmigungsverfahren. 

„Viele Logistiker wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen. Neben der Auswahl des passenden E-Lkw spielen dynamische Stromtarife, PV-Integration und Lastmanagement eine Rolle – das wird schnell komplex“, erklärt Frederik Rumpf, CEO & Co-Founder von FleetBoost.
„Unser Ziel war es, ein System zu entwickeln, das sofort funktioniert – ohne dass erst ein Transformator gebaut oder der gesamte Standort infrastrukturell umgerüstet werden muss.” 

Pionierarbeit leistet DB Intermodal Services (DB IS): Gemeinsam mit TFG Transfracht setzt das Unternehmen am Standort Großbeeren bereits den FleetBooster 40 ein. Trotz eines Netzanschlusses von nur 100 kW werden Ladeleistungen von bis zu 800 kW erreicht.

„FleetBoost gibt uns die notwendige Flexibilität, Elektromobilität im kombinierten Verkehr schnell und nachhaltig umzusetzen. So können wir unsere Flotte flexibel und planbar elektrifizieren”, erklärt Michael Heinemann, Geschäftsführer DB Intermodal Services. 

Die mobile Batterieplattform unterstützt nicht nur E-Lkw, sondern auch Terminalgeräte und Reefer-Container – überall dort, wo Energie bisher fehlte. Die FleetBooster funktionieren wie Energiespeicher auf Rädern. Die Energie wird langsam gespeichert und bei Bedarf blitzschnell abgegeben. So lassen sich selbst an schwachen Netzanschlüssen mehrere E-Lkw gleichzeitig laden.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Logistik über Bau und Landwirtschaft bis hin zu Events oder Häfen. Mit dem Charging-as-a-Service-Modell zahlen Kunden nur für die Nutzung, ohne in Hardware investieren zu müssen. Die Systeme können Strom aus erneuerbaren Quellen aufnehmen, speichern und vor Ort abgeben.
Die mobilen Systeme können Strom aus PV- oder Windanlagen aufnehmen, speichern und vor Ort wieder abgeben – etwa für Stapler, Maschinen oder Gebäude über CEE-Ausgänge (125 A, 64 A, 32 A). Damit schaffen sie echte Energieautonomie, ohne Genehmigungsaufwand, ohne Wartezeiten, ohne zusätzlichen Netzausbau.

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