Gemeinsam mit Kardex wurde ein automatisiertes Kleinteilelager in Betrieb genommen. | © Kardex/Hoerbiger
Die Modernisierung ist Teil einer umfassenden Automatisierungsstrategie des Unternehmens. Hintergrund sind begrenzte Flächenkapazitäten am Standort sowie das Ziel, logistische Prozesse unabhängig von Auftragsschwankungen effizient abzuwickeln.
Gemeinsam mit Kardex wurde innerhalb weniger Wochen ein automatisiertes Kleinteilelager in Betrieb genommen. Die vier vertikalen Lagersysteme schaffen rund 21.000 Lagerplätze und ermöglichen eine sortenreine Lagerung der Artikel.
Durch die Anbindung an das bestehende SAP-System über Kardex Drive stehen Bestandsdaten in Echtzeit zur Verfügung. Das soll die Transparenz erhöhen und die Planungssicherheit verbessern.
Deutlich kürzere Wegezeiten
Nach Angaben von HOERBIGER konnten die Wegezeiten in der Kommissionierung um mehr als 70 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig wurden rund 200 Quadratmeter Lagerfläche frei, die künftig für andere Zwecke genutzt werden können.
Ein weiterer Vorteil liegt in der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsabläufe. Statt langer Laufwege gelangen die benötigten Artikel nach dem „Ware-zur-Person“-Prinzip direkt zu den Mitarbeitenden.
„Für mich ist es ein Vorzeigeprojekt“, sagt Karl Doppler, Werksleiter bei HOERBIGER Wien. „Dank unserer guten Partnerschaft waren wir im Termin, waren wir im Budget und haben die volle Funktionalität.“
Basis für weitere Automatisierung
Mit der Investition schafft HOERBIGER nach eigenen Angaben die Grundlage für weitere Automatisierungsschritte am Standort. Die Modernisierung soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und das Wachstum effizient zu unterstützen.
Auch Kardex bewertet das Projekt als wichtigen Schritt. „HOERBIGER Wien hat das Kleinteilelager mit vier Kardex Shuttle deutlich modernisiert – mit spürbaren Effekten für Mitarbeitende und Organisation“, sagt Viktor Pasztor, Geschäftsführer von Kardex Austria.
