Für die britische Güterbahn wird ein neuer Eigentümer gesucht. Der Schritt ist Teil der Neuordnung von DB Cargo, wirft auf dem konzentrierten britischen Markt aber auch strategische Fragen auf.
Für die britische Güterbahn wird ein neuer Eigentümer gesucht. Der Schritt ist Teil der Neuordnung von DB Cargo, wirft auf dem konzentrierten britischen Markt aber auch strategische Fragen auf.
Sinkende Pegel setzen die Rheinschifffahrt unter Druck und erhöhen den Bedarf an Ausweichrouten. Kombiverkehr reagiert mit zusätzlichen Zugverbindungen und hält weitere Kapazitäten für kurzfristige Verlagerungen bereit.
Die Modernisierung der Hamburger Terminals hinterlässt im ersten Halbjahr deutliche Spuren im Ergebnis. Gleichzeitig hält die HHLA an ihrem hohen Investitionstempo fest und korrigiert ihre Erwartungen für 2026.
Österreich will sich stärker in den wachsenden Warenströmen zwischen Europa und Asien positionieren. Bundesminister Peter Hanke setzt dabei auf eine engere Verkehrskooperation mit der Türkei.
Mit zusätzlichen Gleisen will Danzig mehr Container ins Hinterland auf die Schiene bringen. Damit verschärft sich auch der Wettbewerb um Warenströme in Mittel- und Osteuropa.
Die neue Verbindung schafft eine zusätzliche Schienenachse für den serbischen Markt zum Adriatischen Meer. Nach dem Start wurde bereits ein zweiter Zug erfolgreich abgewickelt.
Der neue Standort soll Unternehmen bei Transporten zwischen der Ukraine und der EU unterstützen. Im Fokus stehen multimodale Korridore, Zollfragen und Grenzübergänge.
Die spanische Stadt investiert in eine neue Anlage für Getreide und Düngemittel. Mit leistungsfähiger Bahnanbindung, zusätzlichen Lagerkapazitäten und einem privaten Betreiber soll der „Puerto Seco“ künftig Warenströme zwischen Portugal, Spanien und Mitteleuropa bündeln.
Die Raaberbahn Cargo hat ihre Geschäftsführung neu besetzt: Seit 1. August 2026 steht Gábor Márta an der Spitze des Schienengüterverkehrsunternehmens. Er bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen internationale Logistik, Schienentransport und Geschäftsentwicklung mit.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) erneuert ihre Wagenflotte für Schrott- und Recyclingtransporte. Insgesamt 500 moderne Eanos-y-Güterwagen sollen bis Mitte 2027 in Betrieb gehen und mit höherem Ladevolumen sowie Telematik die Transporteffizienz für die europäische Stahl- und Kreislaufwirtschaft steigern.
Siemens Mobility hat gemeinsam mit ELSITEL und IMSAT den Zuschlag für das derzeit größte Modernisierungsprogramm der rumänischen Bahnsignaltechnik erhalten. Mit einem Auftragsvolumen von rund 308 Millionen Euro sollen auf rund 560 Streckenkilometern Stellwerke, Signale und Bahnübergänge erneuert werden, um Kapazität, Sicherheit und Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs zu erhöhen.
Der Brenner Basistunnel hat einen weiteren entscheidenden Meilenstein erreicht: Erstmals sind die beiden Hauptröhren unter der Staatsgrenze vollständig miteinander verbunden. Mit dem nahezu zeitgleichen Tunneldurchschlag auf österreichischer und italienischer Seite wächst eines der größten Infrastrukturprojekte Europas weiter zusammen.
Alstom besetzt eine Schlüsselposition im Servicegeschäft neu: Sandra Gott-Karlbauer übernimmt ab 1. August die Verantwortung für den Bereich Services in Zentral- und Nordeuropa. Mit der ehemaligen ÖBB- und Siemens-Mobility-Managerin will der Bahntechnikkonzern sein wachsendes Servicegeschäft in der Region weiter ausbauen.
Ein Jahr nach der Markteinführung hat das Leichtbau-Drehgestell InnoBogie einen wichtigen Produktionsmeilenstein erreicht: Innoduler Rail hat den 1.000. Drehgestellrahmen gefertigt. Angesichts steigender Nachfrage investiert die Innofreight-Gruppe nun in den weiteren Ausbau ihrer Fertigungskapazitäten.
Der Wettbewerb im österreichischen Schienengüterverkehr nimmt weiter zu: Laut Jahresbericht 2025 der Schienen-Control erreichen Bahnen außerhalb des ÖBB-Konzerns inzwischen nahezu die Hälfte des Marktes. Gleichzeitig zeigen umfangreiche Baustellen und internationale Umleitungen, dass die Leistungszuwächse derzeit weniger auf Wachstum als auf außergewöhnliche Rahmenbedingungen zurückzuführen sind.
Die Debatte um die Finanzierung der Schieneninfrastruktur in Deutschland nimmt Fahrt auf. Nachdem das Bundesverkehrsministerium bislang kein Reformkonzept für die Trassenpreise vorgelegt hat, präsentiert der Verband DIE GÜTERBAHNEN nun einen eigenen Vorschlag. Ziel ist ein langfristig planbares und wettbewerbsfähiges Preissystem für den Schienengüterverkehr.
Investitionen in zeitgemäße Techik sollen die Zukunft absichern.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) setzt gemeinsam mit Befesa auf eine multimodale Kreislauflogistik zwischen Schweden und Deutschland. Durch die Kombination von Schiene und Straße sowie die konsequente Nutzung von Rücktransporten werden Transporte effizienter gestaltet und jährlich hunderte Lkw-Fahrten eingespart.
Während der Kombinierte Verkehr in Europa wieder wächst, geraten Infrastruktur und Betriebsqualität zunehmend unter Druck. UIRR-Generaldirektor Ralf-Charley Schultze analysiert die Hintergründe.
Heinrich Juritsch, Geschäftsführer von LTE Austria, spricht über die Lage des Schienengüterverkehrs, die Bedeutung internationaler Ganzzugverkehre und die Herausforderungen für den Modal Shift.