Der verbesserte Zugang zu Angeboten im Schienengüterverkehr und wirtschaftliche Kombinationen werden durch eine neue Plattform ermöglicht.
Der verbesserte Zugang zu Angeboten im Schienengüterverkehr und wirtschaftliche Kombinationen werden durch eine neue Plattform ermöglicht.
CargoBeamer verdichtet sein Angebot im kombinierten Verkehr auf drei europäischen Korridoren. Besonders deutlich fällt der Ausbau zwischen Kaldenkirchen und Domodossola aus, wo künftig 22 wöchentliche Rundläufe angeboten werden. Auch die Verbindungen in Frankreich und zwischen Stuttgart und Mailand erhalten zusätzliche Kapazitäten.
METRANS hat den Ausbau seines Terminals in Gadki bei Posen abgeschlossen. Mit neuen Bahnkränen, längeren Gleisen und zusätzlichen Betriebsflächen steigt die jährliche Umschlagkapazität um fast 80 Prozent auf rund 590.000 TEU.
TX Logistik baut die erst im Februar gestartete Schienenverbindung zwischen Italien und Schweden aus. Seit Anfang Oktober verkehren auf dem rund 2.500 Kilometer langen Korridor zwei statt bisher einer Verbindung pro Woche.
Baustellen, knappe Ressourcen und wechselnde Warenströme erschweren die Planung. Die Rail&Sea-Geschäftsführer Friedrich Ahammer und Johannes Kaufmann erklären, wie sie darauf reagieren – und wo Europas Schiene an Grenzen stößt.
Die ÖBB Rail Cargo Group baut ihre Kapazitäten in der Automobillogistik aus. 200 neue Autotransportwagen sollen vor allem größere und schwerere Fahrzeuge aufnehmen – und zugleich neue Fahrzeugverkehre vom Hafen Rijeka nach Zentral- und Südosteuropa ermöglichen.
Telekom und Unikie zeigen bei Audi die automatisierte Verladung von Fahrzeugen auf Eisenbahnwaggons.
Streckensperren, längere Laufzeiten und höhere Kosten prägen das Bahnjahr 2026. Helmut Nussbaumer, Geschäftsführer von Weco Rail, spricht über neue Verbindungen, die Grenzen der Ausweichkonzepte und darüber, warum Flexibilität für kleinere Anbieter zum Wettbewerbsvorteil wird.
Österreich verfügt über ein leistungsfähiges Verkehrssystem, doch wachsende regulatorische Anforderungen bremsen seine Weiterentwicklung. Gudrun Senk, Präsidentin der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft, fordert mehr Tempo bei Innovationen und einen verkehrsträgerübergreifenden Blick.
Die ÖBB treiben die Digitalisierung ihrer Sicherungstechnik mit einem Milliardenprogramm voran. Siemens Mobility und Hitachi Rail erhalten Rahmenverträge im Gesamtwert von rund 2,6 Milliarden Euro – langfristig sollen digitale Stellwerke die bestehenden Anlagen im österreichischen Bahnnetz ersetzen.
Mit dem Ausbau der Verbindungsbahn beginnt eines der großen Wiener Schienenprojekte der kommenden Jahre. Die Wirtschaftskammer Wien verbindet mit der Investition nicht nur eine bessere West-Ost-Anbindung, sondern erwartet bereits während der Bauphase erhebliche Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte.
Kombiverkehr baut seine Präsenz auf der Iberischen Halbinsel aus und übernimmt die spanische Combiberia vollständig. Künftig soll die Gesellschaft über ihre bisherige Rolle hinauswachsen: Geplant sind eigene innerspanische Zugprodukte und die Erschließung neuer Marktsegmente.
Die ÖBB Rail Cargo Group baut ihr Angebot zwischen Österreich und Norditalien aus. Wegen gestiegener Nachfrage fährt der TransFER zwischen Villach und Treviso ab Ende September zweimal pro Woche – und schafft damit zusätzliche Kapazitäten für Wagenladungen und Container.
Nach jahrelanger Entwicklung rückt die Digitale Automatische Kupplung näher an den regulären Güterverkehr. Die ÖBB demonstrieren die Technologie derzeit unter realen Betriebsbedingungen – als nächster Schritt sollen erstmals entsprechend ausgerüstete Züge im kommerziellen Verkehr eingesetzt werden.
25 heimische Unternehmen bündeln auf der InnoTrans ihre internationale Präsenz. Beatriz Schönstein-Wippel, Programmmanagerin für den Mobilitätsbereich bei der Außenwirtschaft Austria, erläutert, welche Delegationen beim Österreichempfang erwartet werden und warum es Sinn macht, am Gemeinschaftsstand auszustellen.
Nach Jahren der Entwicklung soll die Digitale Automatische Kupplung den nächsten Schritt in Richtung Regelbetrieb machen. Deutschland stellt knapp 36 Millionen Euro bereit, damit Güterbahnen die DAK in Pionierzügen unter realen Betriebsbedingungen erproben können.
Baustellen sind für die Modernisierung des europäischen Schienennetzes unverzichtbar. Doch schlecht koordinierte Sperren und ungeeignete Umleitungsstrecken bringen den Güterverkehr zunehmend an seine Grenzen – mit Folgen für Kunden, Industrie und die Verlagerungsziele der EU.
Am Container Terminal Altenwerder müssen Kranfahrer für den Bahnumschlag künftig nicht mehr in der Kanzel sitzen. Die HHLA hat die ersten ferngesteuerten Bahnkrane in Betrieb genommen und treibt damit die Automatisierung des Terminals weiter voran.
Am Cargo Terminal Graz wurde der sechste Portalkran in Betrieb genommen, ein neues Bürogebäude ist im Bau. Weitere Ausbauschritte sind bereits in Vorbereitung.
Mitten in der Expansion ordnet CargoBeamer seine Führung neu. Der langjährige Finanzchef Markus Fischer übernimmt die operative Spitze, während der bisherige CEO Nicolas Albrecht in den Aufsichtsrat wechselt.