(Foto: Shutterstock / Lukas Gojda)
Die Schweiz treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur für den Schwerverkehr voran. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat eine Ausschreibung für den Aufbau eines ersten, speziell auf Elektro-Lkw zugeschnittenen Schnellladenetzes entlang der Nationalstraßen gestartet.
Private Ladeanbieter sind eingeladen, sich um Planung, Bau und Betrieb von Lkw-Schnellladestationen auf Rastplätzen sowie in Schwerverkehrskontrollzentren zu bewerben. Das ASTRA stellt an allen Standorten die notwendigen Stromanschlüsse und Trafostationen bereit und übernimmt zunächst die Investitionen dafür. Diese Kosten sollen die Betreiber später über jährliche Zahlungen refinanzieren. Für die eigentlichen Ladestationen – von der Finanzierung über den Bau bis zum Betrieb und Unterhalt – sind die Betreiber selbst verantwortlich.
Die Ausgestaltung der Standorte ist bereits konkret definiert. Je nach Lage sind zwischen zwei und zwölf Ladepunkte geplant. Insgesamt sieben Standorte sollen mit mindestens einem Ladepunkt nach dem neuen Megawatt Charging Standard (MCS) ausgestattet werden. An allen CCS-Ladepunkten ist eine Mindestladeleistung von 350 Kilowatt vorgeschrieben. Die Bewerbungsunterlagen sind bis 30. April einzureichen. Die Ausschreibung ist Teil der Schweizer „Roadmap Elektromobilität 2030“, die auch den Schwerverkehr konsequent einbindet.
Weiterführende Informationen: Projektaufruf für den Bau, Betrieb und Unterhalt von Schnellladestationen für E-LKW
