Rhenus eröffnet Büro in Georgien

23.03.2026 | Straße

Rhenus baut Präsenz im Transkaspischen Korridor aus. Neues Büro in Tiflis stärkt Logistikverbindungen zwischen Europa und Asien.

Die Rhenus Gruppe baut ihre Aktivitäten entlang der Transkaspischen Internationalen Transportroute weiter aus und hat ein neues Büro in Tiflis eröffnet. Mit dem Standort in Georgien ist der Logistikdienstleister nun entlang des gesamten Korridors zwischen Europa und Asien präsent.

Die Expansion unterstreicht die wachsende Bedeutung der Route, die zunehmend als Alternative zu klassischen Transportwegen zwischen Europa und Asien genutzt wird. Unternehmen reagieren damit auf geopolitische Unsicherheiten und steigende Anforderungen an resiliente Lieferketten.

Strategischer Ausbau entlang einer Schlüsselroute

Mit der neuen Niederlassung deckt Rhenus nun alle zentralen Märkte entlang des Korridors ab – von der Türkei über den Südkaukasus bis nach Zentralasien. Die Route verbindet Europa über Georgien und Aserbaidschan mit Kasachstan und Usbekistan.

„Mit unserer Strategie verfolgen wir das Ziel, Europa und Asien über die Transkaspische Transportroute zuverlässig und nachhaltig zu verbinden“, sagt Andreas Stöckli, Mitglied des Vorstands der Rhenus Gruppe. Entscheidend sei die durchgehende Präsenz entlang der gesamten Strecke.

Fokus auf integrierte Logistiklösungen

Das Büro in Tiflis soll als operative Drehscheibe für Speditions- und Transportdienstleistungen dienen. Im Fokus stehen multimodale Lösungen, die Straße, Schiene und Seefracht kombinieren, sowie zusätzliche Services wie Zollabwicklung, Sendungskonsolidierung und Supply-Chain-Koordination.

Rhenus reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach flexiblen und transparenten Transportlösungen im eurasischen Handel. Gerade entlang des Transkaspischen Korridors gewinnen intermodale Konzepte an Bedeutung, um Transitzeiten zu optimieren und Risiken zu reduzieren.

Wachsende Rolle im eurasischen Handel

Der Ausbau der Präsenz in Georgien ist Teil einer langfristigen Strategie zur Stärkung der Logistikinfrastruktur in Zentralasien und im Südkaukasus. Der Transkaspische Korridor entwickelt sich dabei zunehmend zu einer zentralen Handelsachse.

Mit der vollständigen Abdeckung der Route positioniert sich Rhenus als Anbieter integrierter End-to-End-Lösungen im eurasischen Güterverkehr – und reagiert auf den strukturellen Wandel globaler Lieferketten.

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