Die Österreichische Post setzt seit Jahren auf Elektromobilität, Photovoltaik und alternative Kraftstoffe. | © Österreichische Post AG
Im Mittelpunkt der Green Postal Night in der Wiener Unternehmenszentrale stand die Übergabe individueller CO₂e-Überblicke an Geschäftskunden. Die Urkunden aus Naturfasern sollen den Beitrag der Unternehmen zu einer ressourcenschonenderen Versandlogistik sichtbar machen und das gemeinsame Engagement für die Reduktion von Emissionen würdigen.
Die Veranstaltung folgte nur wenige Wochen nach einem wichtigen Meilenstein der Österreichischen Post: Seit Kurzem erfolgt die Zustellung auf der letzten Meile in Wien vollständig CO₂-frei. Bis 2030 soll dieses Modell schrittweise auf ganz Österreich ausgeweitet werden.
„Die Post ist nicht nur gelb, sie ist auch grün – und davon sollen auch unsere Kund*innen profitieren“, sagte Generaldirektor Walter Oblin. Mit der CO₂-freien Zustellung in Wien sei ein entscheidender Meilenstein erreicht worden, der nun österreichweit fortgesetzt werde.
E-Mobilität und erneuerbare Energie im Fokus
Neben der Ehrung der Geschäftskunden standen die Nachhaltigkeitsstrategie der Post sowie aktuelle Herausforderungen des Klimawandels im Mittelpunkt. Sylvia Bauer-Beck, Generaldirektorin der GeoSphere Austria, sprach über Klimarisiken für Unternehmen, während René Horsch von IKEA Österreich Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategie des Möbelhändlers gab.
Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Paket & Logistik, verwies auf den Ausbau der emissionsarmen Flotte: „Mit der täglichen Muskelkraft unserer Zusteller*innen, dem Einsatz von elektrisch betriebenen sowie mit erneuerbaren Treibstoffen versorgten LKW und der größten E-Flotte des Landes, die im Laufe des Jahres die Marke von 7.000 E-Fahrzeugen übertreffen wird, treiben wir die grüne Transformation aktiv voran.“
CO₂-freie Zustellung bis 2030
Die Österreichische Post setzt seit Jahren auf Elektromobilität, Photovoltaik und alternative Kraftstoffe. Bereits heute erfolgt die Zustellung in zahlreichen Städten ausschließlich elektrisch oder zu Fuß. Parallel werden in der Transportlogistik elektrische Lkw und der fossilfreie Kraftstoff HVO eingesetzt. Den dafür benötigten Strom erzeugt das Unternehmen unter anderem mit Photovoltaikanlagen, die mittlerweile eine Gesamtleistung von rund 20 Megawattpeak erreichen.
Finanzvorständin Barbara Potisk-Eibensteiner betonte, dass Nachhaltigkeit bei der Post weit über Umweltmaßnahmen hinausgehe: „Die Post setzt seit Jahren auf zahlreiche Initiativen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt fördern. Darüber hinaus sind Inklusion und Vielfalt sowie faire Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit fest in der Unternehmenskultur verankert.“
Mit der Green Postal Night will die Österreichische Post zeigen, dass nachhaltige Logistik nur gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden gelingt – und deren Beitrag künftig noch transparenter machen.
