Iran-Krieg: Rationierung von Energieträgern

24.03.2026 | Infrastruktur

Mehrere Länder reagieren mit Notmaßnahmen auf Versorgungsengpässe.

Slowenien führt Rationierung ein

Als Reaktion auf Versorgungsengpässe und massiven „Tanktourismus“ hat Ljubljana im März 2026 eine Kraftstoffrationierung verhängt. Unternehmen dürfen maximal 200 Liter Benzin oder Diesel pro Tag tanken, Autofahrer nur 50 Liter. Premierminister Robert Golob betont zwar gefüllte Lager, doch die hohe Nachfrage aus Österreich und Italien führt zu logistischen Problemen. Ein nationale Preisregulierung macht Kraftstoff in Slowenien deutlich günstiger als in der restlichen EU.

Slowakei ruft Notstand aus

Wegen explodierender Ölpreise und Lieferverzögerungen sieht sich Bratislava mit einem Erdöl-Notstand konfrontiert. An den Zapfsäulen gilt ein Limit von 400 Euro pro Tankvorgang. Gleichzeitig ist das Befüllen von Reservekanistern mit mehr als 10 Litern verboten, um Hamsterkäufe zu unterbinden und einen Zusammenbruch der Versorgungsinfrastruktur zu verhindern.

Konflikt um Iran beeinträchtigt Energieversorgung

Der Iran blockiert die strategische Meerenge „Straße von Hormus“ – und stoppt damit 20% des Rohöls und 10% der Kraftstoffe weltweit. Tanker stauen sich, LNG-Exporte aus Katar liegen lahm, raffinierte Produkte wie Benzin und Diesel können nicht regulär transportiert werden. Ein Verschärfung der Situation auf dieser Route könnte die Märkte weltweit in neue Extreme treiben.

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