Derzeit beschäftigt Gebrüder Weiss in Usbekistan vier Mitarbeitende. | © Gebrüder Weiss
Gebrüder Weiss baut seine Präsenz in Zentralasien weiter aus: Aus der bisherigen Repräsentanz in Taschkent ist mit 1. Jänner 2026 eine eigenständige Landesorganisation in Usbekistan geworden. Mit diesem Schritt reagiert das internationale Logistikunternehmen auf die wachsende Nachfrage nach zuverlässigen Transport- und Supply-Chain-Lösungen in dem dynamisch wachsenden Markt.
Sowohl internationale Kunden als auch lokale Unternehmen benötigen zunehmend leistungsfähige Logistikservices. Besonders gefragt sind Lösungen für die Agrartechnik, etwa für den Transport großer Land- und Baumaschinen nach Zentralasien – ein Segment, in dem Gebrüder Weiss bereits seit Jahren aktiv ist.
Wachstumsmarkt mit hohem Logistikbedarf
Die wirtschaftliche Entwicklung Usbekistans unterstreicht die strategische Bedeutung des Marktes. Im Jahr 2025 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um rund sieben Prozent, für 2026 und 2027 werden weitere Zuwächse von jeweils etwa sechs Prozent erwartet. Industrie, Landwirtschaft und Außenhandel befinden sich im Aufwind. Gleichzeitig machen Reformen und Steuererleichterungen das Land für ausländische Investoren attraktiver – und erhöhen den Bedarf an professionellen Logistik- und Transportlösungen.
Thomas Moser, Regionalleiter Schwarzes Meer/CIS bei Gebrüder Weiss, betont die langfristige Ausrichtung des Engagements: „Wir investieren weiter in Usbekistan, weil wir an die Zukunft dieses Marktes glauben und unsere Kunden bei ihrer Expansion nach Zentralasien mit verlässlichen Logistikprozessen unterstützen wollen“, sagt Moser.
Usbekistan als Knotenpunkt der eurasischen Landroute
Usbekistan gewinnt zunehmend an Bedeutung im Warenverkehr zwischen Europa und Asien. Gemeinsam mit den Gebrüder-Weiss-Standorten in der Türkei, Georgien, Armenien, Kasachstan und China stärkt das Land die eurasischen Landrouten. Diese baut Gebrüder Weiss seit vielen Jahren systematisch aus, um Unternehmen zuverlässige Alternativen zur Luft- und Seefracht zu bieten – insbesondere für großvolumige Industrie- und Agrargüter.
Erfahrene lokale Führung
Die Leitung der neuen Landesorganisation übernimmt Kamil Ernazarov, der seit 2019 in leitender Funktion in Taschkent tätig ist. Er sieht großes Potenzial im erweiterten Leistungsangebot: „Viele Unternehmen in Usbekistan stehen vor der Herausforderung, ihre Lieferketten zuverlässiger und international wettbewerbsfähig zu gestalten. Mit unserem erweiterten Angebot können wir sie dabei gezielt unterstützen“, so Ernazarov.
Schrittweiser Ausbau des Leistungsportfolios
Derzeit beschäftigt Gebrüder Weiss in Usbekistan vier Mitarbeitende. Angeboten werden Landtransporte (Stückgut und Komplettladungen) sowie Luft-, See- und Bahntransporte. Mittelfristig plant das Unternehmen, sein Portfolio um Lagerlogistik-Services zu erweitern und damit seine Position als ganzheitlicher Logistikpartner in Zentralasien weiter zu stärken.
