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Der weitere Ausbau der Donau zwischen Deggendorf und Vilshofen soll die Wirtschaft stärken und gleichzeitig Natur sowie Anwohner schützen. Die Generaldirektion für Wasserstraßen und Schifffahrt in Würzburg hat nun den Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Bauabschnitt veröffentlicht.
Der erste Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf ist bereits im Bau. Das Gesamtprojekt, inklusive Naturschutzmaßnahmen, soll rund zwei Milliarden Euro kosten. Der Ausbau wird von umfassenden Hochwasserschutzmaßnahmen begleitet – eine Reaktion auf die immer wiederkehrenden, verheerenden Überschwemmungen in der Region.
Buhnen für bessere Schifffahrtsbedingungen
Jahrzehntelang war der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen umstritten. Ursprünglich geplant war eine Kanalisierung, doch Umweltschützer wehrten sich vehement gegen neue Staustufen auf der 69 Kilometer langen Strecke. Schließlich wurde ein naturnaher Ausbau ohne zusätzliche Stauwerke beschlossen. Hintergrund: In Trockenzeiten herrscht hier oft Niedrigwasser, sodass Güterschiffe die Strecke nur mit reduzierter Ladung passieren können. Durch den Ausbau soll die Fahrrinne künftig durchgehend tiefer sein.
Zusätzlich wird auf rund 30 Kilometern Länge Deichbau betrieben, um den Hochwasserschutz der angrenzenden Kommunen zu verbessern.
