Der Industrielogistikdienstleister blickt auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurück. Verkehr sprach mit Christian Janecek und Markus Schinko über prägende Momente und kommende Herausforderungen.
Der Industrielogistikdienstleister blickt auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurück. Verkehr sprach mit Christian Janecek und Markus Schinko über prägende Momente und kommende Herausforderungen.
Siemens Mobility hat in Fürstenfeld einen neuen Fertigungs-, Service- und Logistik-Hub eröffnet. Mit einer Investition von 40 Millionen Euro erweitert das Unternehmen seine Produktions- und Servicekapazitäten für die Bahnindustrie und stärkt gleichzeitig den Standort Graz als internationales Kompetenzzentrum.
Die Energieversorgung der Koralmbahn wird weiter ausgebaut. Siemens Mobility errichtet im Auftrag der ÖBB in St. Paul im Lavanttal einen neuen statischen Frequenzumrichter, der die Versorgungssicherheit erhöht und den energieeffizienten Betrieb der Bahnstrecke unterstützen soll.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat ihren Containerterminal im tschechischen Přerov-Horní Moštěnice nach 16 Monaten Bauzeit wiedereröffnet. Mit nahezu verdoppelter Fläche und höherer Umschlagkapazität soll der Standort künftig eine zentrale Rolle im kombinierten Verkehr zwischen Mittel-, Südost- und Osteuropa spielen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben schwierig, die Unsicherheiten hoch. Christoph Grasl und Bettina Castillo, Vorstände der ÖBB Rail Cargo Group (RCG), setzen dennoch auf Investitionen, neue Verbindungen und eine klare Wachstumsstrategie bis 2035.
Siemens Mobility hat seinen ersten Auftrag für Vectron-Lokomotiven in Kroatien erhalten. Das Logistikunternehmen ENNA Logic bestellt fünf Multisystem-Lokomotiven inklusive eines langfristigen Wartungsvertrags. Der Auftrag stärkt die Position von Siemens Mobility im wachsenden Schienengüterverkehrsmarkt Südosteuropas.
Martin Reischl, Country Manager Österreich bei DP World, spricht über Wachstumspläne, den Ausbau von Landtransporten sowie darüber, warum resiliente End-to-End-Lieferketten angesichts geopolitischer Unsicherheiten an Bedeutung gewinnen.
Diese Frage stand im Mittelpunkt eines GSV-Forums in Wien. Forschen allein reicht nicht – politische Entscheidungsfreude wäre wichtiger.
Der europäische Bahnmarkt entwickelt sich uneinheitlich: Während der Personenverkehr weiter wächst, bleibt der Schienengüterverkehr unter Druck. Österreich behauptet dabei seine Spitzenposition.
Die ÖBB Rail Cargo Group baut ihre führende Position im österreichischen Schienengüterverkehr weiter aus. Trotz schwieriger Marktbedingungen bleibt die Bahn ein zentraler Faktor für Versorgungssicherheit und Klimaschutz.
Rumänien setzt erstmals auf Wasserstoffzüge im Regionalverkehr: Siemens Mobility liefert eine komplette Flotte inklusive Wartung. Das Projekt gilt als wichtiger Schritt für die Dekarbonisierung nicht elektrifizierter Strecken in Osteuropa.
LKW WALTER baut den Kombinierten Verkehr weiter aus und startet eine neue intermodale Verbindung zwischen Novi Sad und Herne. Die Route soll Lieferketten zwischen Südost- und Nordeuropa effizienter und nachhaltiger machen.
Eine neue intermodale Bahnverbindung zwischen Österreich und Serbien soll den Güterverkehr effizienter und klimafreundlicher machen. Die Route verbindet Graz direkt mit Belgrad und zielt auf wachsende Märkte in Südosteuropa.
Die ÖBB haben 2025 trotz wirtschaftlicher Flaute ein stabiles operatives Ergebnis erzielt. Während die Infrastruktur wächst, belastet vor allem der Güterverkehr das Konzernergebnis. Interimsmaßnahmen für die Rail Cargo Group laufen.
Der Intermodal-Operateur Kombiverkehr stellt seine Führung neu auf: Dirk Steffes übernimmt ab Juni 2026 die Geschäftsführung und folgt auf Branchenveteran Armin Riedl.
Mit einem Förderdarlehen über 100 Millionen Euro unterstützt die KfW IPEX-Bank den Lokvermieter RAILPOOL beim Ausbau seiner Flotte. Die Finanzierung soll den Schienengüterverkehr stärken und zur Dekarbonisierung beitragen.
Mit der Ankunft eines ersten Autozugs aus der Slowakei nimmt Liège Trilogiport den Schienenverkehr wieder auf. Die neue Verbindung soll den Standort als multimodalen Logistikhub stärken und Transporte nachhaltiger gestalten.
Sechs Schienengüterverkehrsunternehmen bündeln bei Bedarf ihre Kräfte.
Die Steiermarkbahn modernisiert ihre Flotte und setzt künftig verstärkt auf hybride Antriebstechnologie. Mit der neuen Vectron Dual Mode will das Unternehmen Effizienz und Nachhaltigkeit im Güterverkehr zwischen Österreich und Deutschland steigern.
Sinkende Transportmengen, aggressive Preise im Straßenverkehr und Engpässe bei Infrastruktur und Lokflotten setzen EVU unter Druck. Die LTE-Group versucht gegenzusteuern – und fordert mehr Realismus von der Politik.