cargo-partner bereitet sich mit einer Multi-Carrier-Strategie und digitalen Versandprozessen auf die Peak Season im Paketgeschäft vor. | © cargo-partner
Die letzten Monate des Jahres stellen Handel, Industrie und Logistikdienstleister regelmäßig vor besondere Herausforderungen. Saisonale Werbeaussendungen, Rabattaktionen und das Weihnachtsgeschäft lassen die Paketmengen steigen und erhöhen den Druck auf Transportnetzwerke und Sortierzentren.
Der internationale Logistikdienstleister cargo-partner reagiert darauf mit einem Multi-Carrier-Ansatz. Statt Sendungen ausschließlich über einen Paketdienstleister abzuwickeln, können Unternehmen abhängig von Zielgebiet, Sendungsprofil und Dringlichkeit unterschiedliche Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) nutzen.
Damit sollen sich Kapazitätsengpässe einzelner Netzwerke besser abfedern und Versandprozesse auch bei hohem Sendungsaufkommen aufrechterhalten lassen.
Mehrere Paketdienste statt eines festen Netzwerks
Im Mittelpunkt steht die flexible Auswahl geeigneter Transportdienstleister. Standardpakete, Expresssendungen und zeitkritische Lieferungen können je nach Anforderung über unterschiedliche Netzwerke abgewickelt werden.
Für Versender:innen bedeutet das, dass sie ihre Versandstrategie nicht auf einen einzigen Anbieter ausrichten müssen. Gleichzeitig bleibt cargo-partner nach eigenen Angaben die zentrale Anlaufstelle für die Kundenbetreuung, unabhängig davon, welcher Paketdienstleister die jeweilige Sendung übernimmt.
Die tatsächlichen Laufzeiten und verfügbaren Zustelloptionen hängen allerdings weiterhin von den eingesetzten Dienstleistern und deren Kapazitäten ab.
„Erfolgreiche Paketlogistik in Spitzenzeiten erfordert heute deutlich mehr als nur den Transport von A nach B. Gefragt sind Weitsicht, flexible Netzwerke und eine transparente Kommunikation mit den Empfänger:innen“, erklärt Harald Marschall, Head of Parcel Shipments bei cargo-partner.
Digitale Prozesse sollen Zustellung erleichtern
Neben der Verteilung auf mehrere Transportnetzwerke spielt die Digitalisierung der Versandabwicklung eine zentrale Rolle. Über Schnittstellen können Versanddaten automatisiert übernommen und Paketscheine auch für größere Aussendungen erstellt werden.
Hinzu kommen digitale Zustellinformationen. Abhängig vom eingesetzten Paketdienst erhalten Empfänger:innen per E-Mail-Angaben zum voraussichtlichen Zustelltag, zum Sendungsstatus und zu möglichen Änderungen der Zustellung.
Solche Informationen können dazu beitragen, Rückfragen beim Kundenservice zu reduzieren und Fehlzustellungen zu vermeiden. Gerade während der Peak Season, wenn große Sendungsmengen auf begrenzte Zustellkapazitäten treffen, gewinnt die Kommunikation auf der letzten Meile an Bedeutung.
Frühzeitige Planung bleibt entscheidend
Technische Lösungen allein reichen allerdings nicht aus, um die Herausforderungen des Jahresendgeschäfts zu bewältigen. cargo-partner empfiehlt Versendern deshalb, ihre erwarteten Paketmengen möglichst frühzeitig anhand historischer Verkaufsdaten und geplanter Aktionen zu prognostizieren.
Darauf aufbauend sollten Unternehmen geeignete Versandservices auswählen und ausreichende Zeitreserven einplanen. Feiertage, ungünstige Wetterbedingungen und mögliche Rückstaus in Sortierzentren können die Zustellung zusätzlich verzögern.
Auch alternative Zustellmöglichkeiten wie Paketshops, Abstellgenehmigungen oder Terminänderungen können helfen, die letzte Meile zu entlasten. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Paketdienstleister entsprechende Optionen anbieten.
Mit seinem Ansatz verbindet cargo-partner die Auswahl unterschiedlicher Transportnetzwerke mit zentraler Kundenbetreuung und digitaler Versandsteuerung. Ob sich dadurch Lieferverzögerungen während der bevorstehenden Hochsaison messbar reduzieren lassen, bleibt offen. Konkrete Angaben zu zusätzlichen Kapazitäten oder erwarteten Sendungsmengen machte das Unternehmen nicht.
