Die Rückmeldungen aus der Branche fließen direkt in die Strategieentwicklung ein. | © AdobeStock / The KonG
Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) arbeitet derzeit an einer umfassenden Logistikstandortstrategie (LSS) für Österreich. Ziel ist es, den Logistiksektor langfristig zu stärken und seine Rolle als Rückgrat des Wirtschaftsstandorts gezielt weiterzuentwickeln. Anders als klassische Masterpläne setzt die LSS bewusst auf den strukturierten Input aus der Praxis.
Strategie aus der Branche heraus
Das Ministerium richtet sich mit seiner Einladung ausdrücklich an Unternehmen, Verbände, Expertinnen und Experten der Logistik. Über ein standardisiertes Maßnahmenblatt können Vorschläge eingebracht werden, die sich an zehn Themenfeldern orientieren – von Raumgestaltung und Nachhaltigkeit über Digitalisierung und Resilienz bis hin zu Ausbildung, Arbeit und Innovation. Die Logistikstandortstrategie soll sich dabei an den realen Bedürfnissen der Branche ausrichten und neue Impulse in einem Umfeld setzen, das von geopolitischen, technologischen und ökologischen Umbrüchen geprägt ist.
Klare Struktur, klare Bewertung
Alle eingereichten Maßnahmen werden von einer Begleitgruppe geprüft und hinsichtlich Umsetzbarkeit, Relevanz und Ressourceneinsatz bewertet. Gleichzeitig bietet der Prozess interessierten Akteuren die Möglichkeit, sich über die reine Ideeneinreichung hinaus in themenspezifischen Bereichen einzubringen. Wichtig ist dem Ministerium die Abgrenzung zu bestehenden Strategien: Maßnahmen aus dem Masterplan Güterverkehr 2030 oder dem Mobilitätsmasterplan 2030 sind ausdrücklich nicht Teil dieser Erhebung. Die LSS soll als eigenständiges, ergänzendes Instrument wirken.
Die Rückmeldungen aus der Branche fließen direkt in die Strategieentwicklung ein und sollen dazu beitragen, Österreichs Logistik zukunftsfit aufzustellen.
Den auszufüllenden Maßnahmenkatalog finden Sie hier – bringen Sie sich jetzt ein und gestalten Sie den Logistikstandort Österreich aktiv mit.
