Für Gemeinden bedeutet die Kooperation vor allem eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag. | © Österreichische Post AG
Die Post Business Solutions und das auf eGovernment- und Verwaltungssoftware spezialisierte Unternehmen Comm-Unity setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Der bestehende Vertrag wurde um weitere vier Jahre bis 2030 verlängert. Damit bleibt das duale Versandmodul der Post Business Solutions ein zentraler Bestandteil der Versandprozesse von mehr als 330 österreichischen Gemeinden und Verbänden – darunter Graz, Linz und Innsbruck.
Die Lösung ermöglicht es Gemeinden, sämtliche Briefsendungen digital aus ihrer Verwaltungssoftware heraus aufzugeben. Die Österreichische Post übernimmt dabei die Prüfung der elektronischen Erreichbarkeit der Empfänger*innen. Ist diese gegeben, erfolgt die Zustellung digital als E-Brief oder über „Mein Postkorb“. Andernfalls werden die Dokumente gedruckt, kuvertiert und physisch zugestellt.
Digitale und physische Zustellung intelligent verknüpft
„Digitalisierung in der Verwaltung heißt nicht ‚entweder–oder‘, sondern intelligente Verknüpfung beider Welten“, sagt Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG. „Gemeinsam mit Comm-Unity ermöglichen wir Gemeinden, ihre Informationen an die Bürger*innen direkt aus ihren Systemen heraus sicher zu übermitteln – digital oder physisch. Das ist gelebte Servicekooperation für eine moderne öffentliche Verwaltung.“
Durch die automatisierte Entscheidung über den optimalen Zustellweg werden Verwaltungsprozesse vereinfacht, Medienbrüche vermieden und Ressourcen effizient genutzt.
Nahtlose Integration in GeOrg
Das duale Versandmodul der Post Business Solutions ist vollständig in GeOrg, das Flagship-Produkt von Comm-Unity, integriert. Die modulare, SAP-basierte 360-Grad-Verwaltungssoftware wird bereits in jeder achten österreichischen Gemeinde eingesetzt. Gemeinden profitieren dadurch von einem durchgängigen Versandprozess direkt aus ihrer gewohnten Arbeitsumgebung – ohne zusätzliche Systeme oder manuelle Zwischenschritte.
Langfristige Zusammenarbeit mit klarem Zukunftsfokus
Auch Comm-Unity betont den strategischen Wert der Vertragsverlängerung. „Unsere Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post steht seit über zehn Jahren für Stabilität, Qualität und gemeinsame Verantwortung. Millionen von Sendungen pro Jahr sind das Ergebnis eines eingespielten Miteinanders und einer klaren gemeinsamen Ausrichtung. Die Verlängerung dieser Partnerschaft ist für uns ein konsequenter Schritt, um auch künftig Verlässlichkeit und Zukunftssicherheit für unsere Kund*innen zu gewährleisten“, sagt Michael Stark, Geschäftsführer der Comm-Unity.
Mehr Effizienz, weniger Aufwand für die Verwaltung
Für Gemeinden bedeutet die Kooperation vor allem eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag. „Für Gemeinden bedeutet unsere Zusammenarbeit mit Comm-Unity konkret: Weniger Medienbrüche, weniger manuelle Arbeit, mehr Sicherheit. Bürger*innen können wählen, wie sie ihre Dokumente erhalten möchten – die Verwaltung muss sich nicht mehr um unterschiedliche Versandwege kümmern“, erklärt George Wallner, geschäftsführender Leiter der Post Business Solutions.
Mit der Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2030 setzen Post Business Solutions und Comm-Unity ein klares Zeichen für eine nachhaltige, serviceorientierte Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Österreich.
