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Zu Papier gebracht

Foto: DB Cargo / Oliver Lang
DB Cargon übernimmt künftig auch Transporte für die Papierindustrie von Schweden nach Italien
Foto: DB Cargo / Oliver Lang

Größtes Schienenverkehrspaket für die europäische Papierindustrie geht an DB Cargo. Rail22 ist ein mindestens dreijähriger Vertrag mit ScandFibre Logistics AB (SFL), einem Logistikanbieter für die schwedische Papierindustrie, und umfasst nun auch Transporte von Schweden nach Italien.

DB Cargo ist seit 2013 ein wichtiger Partner für SFL und Teil der europäischen Lieferkette, die schwedische Papierfabriken mit zwölf europäischen Ländern verbindet. DB Cargo transportiert so jedes Jahr 1,2 Mio. Tonnen Papier aus dem schwedischen Malmö Richtung Mittel- und Südosteuropa. SFL organisiert und transportiert auch Konsum- und Industriegüter als Rückfracht nach Schweden – rund 12.000 Wagenladungen oder 500.000 Tonnen pro Jahr.

Ausgewogener Warenfluss – weniger Leerfahrten
„Der Transport von Konsumgütern auf der Schiene gegenüber dem Lkw verbessert sowohl die Umwelt- als auch die Kosteneffizienz“, sagt Guido Schaefer, Key Account Manager bei DB Cargo in Schweden. Dies schafft einen ausgewogenen Warenfluss für die schwedische Papier- und Zellstoffindustrie und sichert die ständige Verfügbarkeit von kostengünstigen Güterwagen. Durch den Transport großer Mengen an Rückfracht können SFL und DB Cargo teure Leerfahrten in Richtung Norden vermeiden. „Das senkt nicht nur die Kosten für SFL, sondern kommt auch dem gesamten Schienengüterverkehr zugute“, sagt Guido Schaefer.

Italien im Fokus
Die Kooperation läuft seit Dezember 2016 in einer kleineren Version namens System Rail17. Die Transporte laufen gut, so dass SFL und DB Cargo das Konzept nun zu Rail22 ausgebaut haben. „Nach intensiven Verhandlungen und Diskussionen über die Liefertreue haben wir nun eine Vereinbarung getroffen, die auch den Transport von/nach Italien einschließt. Ab Dezember 2021 wird DB Cargo die Verantwortung für mehr als 7.000 Wagen/Jahr von und nach Italien in unserem Einzelwagensystem übernehmen“, so Schaefer.
Italien ist ein sehr wichtiger Markt für SFL, die heute allein sechs Ganzzüge pro Woche in jede Richtung von und nach Italien betreibt. „Wir schätzen die Flexibilität des Einzelwagensystems von DB Cargo in Europa und haben uns für DB Cargo entschieden, auch wenn wir dafür die gut funktionierende Strecke von Österreich in die Schweiz verlegen müssen“, erklärt Mats Erkén, CEO von SFL.


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