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Zeno D'Agostino steigt bei ESPO auf

Foto: Giuliano Koren
Die Position möchte D'Agostino nutzen, um gemeinsam mit den anderen Institutionen neue Agenden in Bezug auf die "Neue Seidenstraße" zu erarbeiten.
Foto: Giuliano Koren

Anfang November wurde Zeno D'Agostino zum Vizepräsidenten der European Sea Ports Organisation (ESPO) ernannt.

Zeno D'Agostino, Chef des Triester Hafens und Vorsitzender von Assoporti, wurde während der Generalversammlung der in Brüssel ansässigen European Sea Ports Organisation (ESPO) zum Vizepräsidenten ernannt. D'Agostino wurde zusammen mit Annaleena Makila (finnischer Vertreter) gewählt, während Eamonn O'Leilly (Irland) erneut zum ESPO-Vorsitzenden ernannt wurde. Die Ernennung von D'Agostino, dem einzigen Vertreter aus Südeuropa, wurde von Belgien, Finnland, Frankreich, Lettland, den Niederlanden, Rumänien, Spanien, Irland, Schweden, Norwegen, dem Vereinigten Königreich und natürlich Italien unterstützt. Der Vizepräsident dieser europäischen Organisation bleibt zwei Jahre im Amt und kann eine zweite Amtszeit beantragen. "Ich fühle mich geehrt, als Vizepräsident alle italienischen Häfen vertreten zu können", sagte D'Agostino. Für italienische Häfen ist diese Ernennung ein wichtiger Schritt, um im europäischen Kontext mit einer starken, einheitlichen Stimme vertreten zu sein. "Die Wahl ist der Höhepunkt einer zweijährigen Anstrengung, die Präsenz Italiens in Brüssel und die italienische Vertretung in europäischen Institutionen zu stärken. Die ESPO ist die wichtigste dieser Institutionen, da der Verband alle europäischen Häfen zusammenbringt. Italien at nun einen Platz am Tisch und kann sich direkt in Angelegenheiten äußern, die über die Zukunft der italienischen und südeuropäischen Häfen entscheiden können", sagt D'Agostino. Er glaubt auch, dass folgende Maßnahmen sofort notwendig sein werden: "Wir müssen eine neue italienische und europäische Agenda in Bezug auf die 'Neue Seidenstraße' festlegen. Die Position Italiens innerhalb der neuen Entwicklungsdynamik der TEN-T-Netze und der Seerouten muss gestärkt werden."


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