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Und es werden immer mehr: DHL eröffnet 10.000. Packstation

Foto: Deutsche Post DHL Group
Deutsche Post DHL Group hat in Duisburg die 10.000. DHL-Packstation in Deutschland eröffnet.
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Grafik: Deutsche Post DHL Group
Entwicklung des Packstationsnetzwerks 2003-2023
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Vor kurzem hat das Unternehmen sein Packstationsnetz wieder erweitert und einen solarbetriebenen Paketautomat der neuesten Generation in einem Wohngebiet in Duisburg (Deutschland) in Betrieb genommen.

Die Deutsche Post DHL Group hat einen Meilenstein beim flexiblen, digitalisierten Paketversand und -empfang erreicht: Der Logistikkonzern hat auf dem Gelände der Duisburger Wohnungsbaugesellschaft GEBAG im Uhlenbroicher Weg die 10.000. DHL Packstation eröffnet. Die Kapazität des App-gesteuerten Automaten am Uhlenbroicher Weg 107 in Duisburg umfasst 78 Fächer. Für die Nutzung benötigen Kunden lediglich die kostenlose Post & DHL-App auf ihrem Smartphone.

Erfolgsmodell
Der stetige Ausbau des Packstationsnetzes ist Teil eines mehrjährigen Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsprogramms von Deutsche Post DHL, das das Unternehmen März 2020 vorgestellt hat.
DHL festigt mit dieser 10.000 Station auch seine Spitzenposition als Marktführer mit dem dichtesten Paketautomaten-Netz in Deutschland. „Die Packstation ist in jeder Hinsicht eine Erfolgsgeschichte, erfreut sich bei den Kunden großer Beliebtheit und hilft dabei, eine klimafreundliche Logistik umzusetzen“, sagt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL.

Vorreiter
Als erstes Unternehmen hat DHL den Packstationsservice bereits 2003 eingeführt. Die Zahl der Automaten ist insbesondere in den letzten Jahren stark gestiegen: Waren Ende 2014 erst 2.800 Packstationen deutschlandweit installiert, umfasste das Netz Ende 2021 bereits 8.500 Automaten. Bis 2023 soll die Zahl der DHL Packstationen auf rund 15.000 Automaten steigen. Packstationen werden von einer wachsenden Kundenzahl genutzt: Gerade aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Neukunden die Vorteile der Packstationen entdeckt – heute können über 19 Millionen registrierte Kunden 10.000 DHL-Packstationen mit mehr als 900.000 Fächern nutzen. Der Paketversand ist allerdings auch ohne Registrierung möglich.

Klimaschutz im Fokus:
1. CO2-Reduktion

Das Konzept der Packstation trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen und des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Jedes Paket, das direkt in eine Packstation geliefert wird, spart auf der letzten Meile rund 30 % CO2-Emissionen gegenüber einer regulären Haustürzustellung ein, denn die Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen.
Und auch die Zustellung erfolgt umweltfreundlich, denn die Packstationen werden mit E-Fahrzeugen angefahren. Die Deutsche Post AG betreibt mit mehr als 20.000 Elektrofahrzeugen die größte E-Fahrzeugflotte Deutschlands.

2. Intelligente Standortwahl
Da keine externe Stromquelle mehr benötigt wird, kann die DHL-Packstation auch an Orten aufgestellt werden, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Vor allem wird darauf geachtet, dass sich die Packstationen an zentralen Orten des täglichen Lebens befinden: an Supermärkten, Tankstellen, auf Firmengeländen und an Bahnhöfen des Nah- und Fernverkehrs (in Kooperation mit der Deutschen Bahn).

Wohnungsbaugesellschaften spielen als Standortgeber in Wohngebieten ebenfalls eine bedeutende Rolle, „Ich freue mich, dass es bereits in fünf Quartieren der GEBAG Packstationen gibt“, sagt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. „Im Rahmen des ‚Masterplan Digitales Duisburg‘ unterstützen wir als kommunales Wohnungsunternehmen die Stadt gern beim Ausbau der digitalen Infrastruktur – und die DHL-Packstationen sind im Konzept der ‚letzten Meile‘ ein wichtiger Baustein. Sie sind eine zusätzliche Serviceleistung für unsere Mieter und erhöhen aufgrund der Nähe zum eigenen Zuhause die Wohnqualität. Sie sind aber vor allen Dingen ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz.“


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