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Trans-o-flex baut einen neuen Standort in Hessen

Foto: trans-o-flex
Foto: trans-o-flex

Mit einer Gesamtinvestition von rund 13 Millionen Euro entsteht ein Umschlagzentrum, in dem Pakete und Paletten in zwei verschiedenen Temperaturzonen behandelt werden können.

Trans-o-flex will ein neues Logistikzentrum im hessischen Driedorf bauen, um Arzneimittel und andere sensible und hochwertige Waren schneller, ökologischer und wirtschaftlicher sortieren und transportieren zu können. „Wir haben den Standort ausgewählt, weil er für unsere beiden Netzwerke trans-o-flex Express und trans-o-flex ThermoMed ideal liegt“, sagt der Vorsitzende der trans-o-flex-Geschäftsführung, Wolfgang P. Albeck. Die Grundsteinlegung in Driedorf wurde Ende August gefeiert. „Der neue Standort wird die Leistungsfähigkeit unserer Netzwerke weiter erhöhen und neue Synergien zwischen beiden Netzen schaffen“, so Albeck. Mit einer Gesamtinvestition von rund 13 Millionen Euro entsteht dort auf einem 41.649 m2 großen Grundstück ein Umschlagzentrum, in dem Pakete und Paletten in zwei verschiedenen Temperaturzonen behandelt werden können. „Damit die Wirksamkeit von Arzneimitteln nicht durch zu hohe oder zu niedrige Temperaturen auf dem Transportweg eingeschränkt wird, kann trans-o-flex die Temperatur in der gesamten Logistikkette in den zwei Temperaturzonen 2 bis 8 sowie 15 bis 25 Grad Celsius überwachen, steuern und dokumentieren“, erläuterte Albeck. Bisher getrennte Standorte für den Transport von Kühlarzneimitteln (2 bis 8 °C) im Netz von trans-o-flex ThermoMed und von Medikamenten im Raumtemperaturbereich (15 bis 25 °C) im Netz von trans-o-flex Express werden am neuen Standort vereint. Dafür werden in der Halle, in der Sendungen bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 °C sortiert und umgeschlagen werden, separate Kühlzellen für den Umschlag bei 2 bis 8 °C eingebaut. 

In Driedorf stehen trans-o-flex zukünftig bei nur rund 5.000 m2 Hallenfläche insgesamt 81 Be- und Entladetore zur Verfügung. Von oben betrachtet sieht das Zentrum wie ein überdimensionales Y aus. Dadurch sint der Flächenbedarf. „Bei gleicher Umschlagfläche können wir in der Y-Bauweise im Vergleich zum klassischen Viereck mehr Be- und Entladetore einbauen. Außerdem verkürzen wir in der Halle die Sortierwege und sparen dadurch im täglichen Betrieb Zeit“, sagt Albeck. Ohne durch den Ort Driedorf fahren zu müssen, erreichen die trans-o-flex-Fahrzeuge vom Grundstück aus in einer Minute die Ost-West-Verbindung B255 und in 9 Minuten die Süd-Nord-Verbindung A45. Die Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2021 geplant.


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