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TGW kratzt an der Milliarden-Grenze im Auftragseingang

Harald Schröpf, CEO der TGW Logistics Group präsentiert neuen Rekordwert. Copyright: Philipp Greindl

Die TGW Logistics Group mit Sitz in Marchtrenk hat das Wirtschaftsjahr 2018/2019 erfolgreich abgeschlossen.

Die TGW Logistics Group mit Sitz in Marchtrenk hat das Wirtschaftsjahr 2018/2019 (1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019) erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz des international tätigen Intralogistik-Spezialisten wuchs auf 719,6 Millionen Euro, die Zahl der Mitarbeiter stieg um 250 auf 3.415.

Im Auftragseingang freut sich der Intralogistik-Spezialist über einen neuen Rekordwert in der 50-jährigen Unternehmensgeschichte. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 konnten Aufträge mit einem Volumen von 920 Millionen Euro abgeschlossen werden. Das EBIT im Wirtschaftsjahr 2018/19 beläuft sich auf 27,9 Millionen Euro – nach 36,6 Millionen im Vorjahreszeitraum. Neben bewusst höheren Investitionen in die Mitarbeiter (Aus- und Weiterbildung sowie Investitionen an den Standorten) haben sich einzelne Aufträge (u.a. durch die Verunsicherung des bevorstehenden Brexit) verschoben und zu temporären Auslastungsschwankungen in Produktion und Fertigung geführt. Darüber hinaus steigerte TGW die Ausgaben für Forschung & Entwicklung nachhaltig und auch die Kosten zur Vorbereitung der SAP-Einführung hatten Auswirkungen auf das Ergebnis.

Investitionen in die Mitarbeiter

Im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr entstanden 250 neue Jobs, etwa die Hälfte davon an den oberösterreichischen Standorten Marchtrenk, Wels und Rohrbach.TGW investierte im Wirtschaftsjahr 2018/19 mehr als 3,5 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung im Rahmen der internationalen TGW Academy. Sehr große und komplexe Projekte erfordern hohes Know-how und raschen Wissensaufbau.In Marchtrenk errichtete der Intralogistik-Spezialist sowohl eine betriebliche Kinderbetreuung als auch ein 9.000 m² großes Outdoor-Areal für Freizeit, Sport und Meetings: den für Unternehmen sicherlich einzigartigen Activity Garden.

28,1 Millionen Euro für Forschung & Entwicklung

Ein internationales Team von Experten arbeitet in einem interdisziplinären Kompetenzzentrum in Wels an innovativen Lösungen zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Robotik. Die Spezialisten entwickelten bereits einen sogenannten Digital Twin für Rovolution – TGW´s innovativen Kommissionierroboter. Bei dem digitalen Zwilling handelt es sich um ein vollständiges digitales Abbild der realen Anlage. Mit seiner Hilfe kann man Daten analysieren, aus ihnen lernen und sie visualisieren. So lässt sich nicht nur der aktuelle Zustand von Rovolution überwachen, sondern mit einer Replay-Funktion auch in die Vergangenheit schauen, um Ursachen für Fehler zu erkennen. Zudem wird man künftig sehr präzise vorhersagen können, wann zum Beispiel bestimmte Wartungen erfolgen müssen.

Neues Werk in den USA, Erweiterung bei TGW Robotics

Das neue Gebäude von TGW USA in Norton Shores (Michigan) bietet eine Fläche von 17.000 Quadratmetern und umfasst neben modernen Büros auch eine große Fertigungshalle, mit der die Produktionskapazität verdoppelt werden kann. Darüber hinaus bietet der Standort ausreichend Reserven für weiteres Wachstum.

 


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