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Seidenstraßeninitiative wird weiterentwickelt

Bildrecht: Int. Wochenzeitung Verkehr

Treffen von Vertretern aus 58 Ländern beim europäisch-asiatischen Wirtschaftsforum in Xi'an

Unter dem Motto 'Errichtung der neuen Seidenstraße: Kooperation auf hoher Ebene und qualitätsfokussierte Entwicklung'fand das Euro-Asia Economic Forum 2019 (das Forum) in Xi'an statt, die Hauptstadt der westchinesischen Provinz Shaanxi. Mitgliedsstaaten der Shanghai Cooperation Organization (SCO) versammelten sich mit dem Ziel, dass die asiatischen und europäischen Länder zusammenrücken und Chancen für Kooperation und Entwicklung im Rahmen der Seidenstraßeninitiative (BRI) ausloten. An dem Forum nahmen auch Vertreter von 58 Ländern, internationalen Organisationen und Finanzinstituten teil.

Schwerpunkte des Forums waren Fachkräftemärkte, Logistikkapital und Informationsaustausch. Durch verbesserte SCO-Kooperation soll die Zusammenarbeit zwischen den östlichen und westlichen Regionen Eurasiens beschleunigt werden, um die BRI gemeinsam auf den Weg zu bringen. Es wird als wichtiger Schritt für China und die Länder Eurasiens gewertet, um die Weltwirtschaft in vielen Bereichen zu stabilisieren, beispielsweise künstliche Intelligenz und Hochtechnologie in der Landwirtschaft.

"Shaanxi ist eine Schlüsselregion für die weitere Öffnung Chinas mit Blick auf die BRI und immer stärker mit den SCO-Mitgliedsstaaten und den Ländern Eurasiens vernetzt", sagte Hu Heping, Sekretär des CPC-Komitee der Provinz Shaanxi. "Xi'an wird zukünftig diese Chance nutzen, um den Austausch mit Partnerländern auf Gebieten wie Energie, fortgeschrittene Fertigungsverfahren, Handel und Investition, Ökologie und Tourismus, grüne Infrastruktur, Logistik und vielen anderen zu vertiefen."

Das Forum dient als Plattform, um die nationale und internationale Kooperation unter einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie zu stärken. Es besteht aus 10 Satellitenveranstaltungen, die Themen wie Finanzen, Ökologie, Kultur und Tourismus, Meteorologie sowie Wissenschaft und Technik behandeln. Bei den Hauptgesprächen des Forums ging es in erster Linie um den internationalen Austausch bei Wirtschaft und Handel, industrieller Zusammenarbeit und öffentlichen Versorgungsbetrieben.

Das Nebenprogramm umfasste 14 Veranstaltungen wie Konferenzen, Festivals, Darbietungen und Wettbewerbe, um die Entwicklung der exportorientierten Wirtschaft von Shaanxi zu stärken.

Das Euro-Asia Economic Forum wird seit 2005 alle zwei Jahre abgehalten. Das Forum, jetzt in seiner achten Ausgabe, hat sich zu einer bedeutenden Plattform für China und die Länder Eurasiens entwickelt, um die BRI gemeinsam auf den Weg zu bringen. Es gibt mehr als 70 Absichtserklärungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, darunter ein Energie-Club, ein Fonds für die Stadtentwicklung und eine multinationale digitale Bibliothek.

Nach den auf dem Forum beschlossenen Initiativen wird Xi'an eine Schlüsselrolle in der westchinesischen Wirtschaft, beim internationalen Austausch in Wissenschaft und Technik entlang der Seidenstraße, bei der Kulturförderung sowie bei der weiteren Öffnung des Landes spielen. Als eine der experimentellen Zonen in China hat Xi'an seine strategische Position gefestigt und ist bestrebt, Akzente bei Lebensführung, Beschäftigung und Humanität zu setzen.

Informationen zu Xi'an

Xi'an, die Hauptstadt der westchinesischen Provinz Shaanxi, ist ein internationales Touristenziel, das auf über 3000 Jahre Geschichte blickt und weltbekannte Attraktionen bietet, wie z. B. die Terrakotta-Krieger und -Pferde und die antike Stadtmauer. Die Stadt, die auch als "Chinas Freilichtmuseum" bezeichnet wird, war einst der Ausgangspunkt der Seidenstraße, ein antikes Netzwerk von Handelswegen, das während Chinas Han-Dynastie aufgebaut wurde und durch den Handel den Osten mit dem Westen verband.


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