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Schwarzmüller: Umstellung auf Fließproduktion

Foto: Schwarzmüller Gruppe
CEO Roland Hartwig, Schwarzmüller Gruppe, lobt die Umstellung auf die Fließproduktion.
Foto: Schwarzmüller Gruppe

Die Schwarzmüller Gruppe konnte früher als geplant mit der Fließproduktion beginnen und verzeichnet für die erste Hälfte von 2018 ein Plus von 11 Prozent.

Wie am 28. Juni von Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig bekannt gegeben, beträgt das Umsatzwachstum nach sechs Monaten im Jahr 2018 11 Prozent. Schwarzmüller hat demnach 2018 bereits 195 Millionen Euro eingenommen (im Vergleich: 2017 waren es im ersten halben Jahr 175 Millionen Euro). Als Ziel für 2018 wurde bei einer Fahrzeugproduktion von 9.300 Stück die Summe von 370 Millionen Euro angegeben. Die erfolgreiche Umstellung auf die Fließproduktion trägt zu diesem Wachstum bei. Für Schwarzmüller handelte es sich um die größte Produktionsumstellung der Unternehmensgeschichte. Für die zweite Jahreshälfte rechnet Hartwig saisonbedingt mit weniger Umsätzen.

Marktanteil 34 Prozent
Die Schwarzmüller Gruppe hat in Österreich aktuell einen Marktanteil von 34%. Bis 2020 sehen die Pläne des Unternehmens vor, mehr Bau- und Entsorgungsfahrzeuge, dafür aber wenige Fernverkehrsfahrzeuge zu produzieren. Insgesamt sollen 2020 etwa 10.000 Fahrzeuge verkauft werden. Das nächste Projekt der Gruppe beschäftigt sich mit der Sequenzierung der Fließproduktion, welche über Rechner funktionieren soll. Dafür wurden eigene Algorithmen für das Unternehmen errechnet. Laut Hartwig kann so die optimale Reihenfolge der Produktion von 135 Fahrzeugtypen auf 12 Linien eruiert werden. Alle drei Werke (in Österreich, Tschechien und Ungarn) sind von der Sequenzierung betroffen.


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