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Schwarzmüller: Neuer Standort in Deutschland

Foto: Schwarzmüller Gruppe
Baufahrzeuge wie diese Aluminium Segmentmulde von Schwarzmüller sind am deutschen Markt besonders stark nachgefragt.
Foto: Schwarzmüller Gruppe

Im fränkischen Eltmann zwischen Bamberg und Schweinfurt an der A70 habe Schwarzmüller eine Service- und Reparaturwerkstätte übernommen, die zum vollwertigen Verkaufs-, Reparatur- und Service-Standort ausgebaut wird.

Die Schwarzmüller Gruppe eröffnet Anfang Oktober einen neuen Standort in Deutschland, um den Aktionsradius des Unternehmens deutlich über Süddeutschland hinaus auszudehnen. Im fränkischen Eltmann zwischen Bamberg und Schweinfurt an der A70 habe Schwarzmüller eine Service- und Reparaturwerkstätte übernommen, die zum vollwertigen Verkaufs-, Reparatur- und Service-Standort ausgebaut wird. Vom neuen Standort aus werde der Markt über Franken hinaus nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bearbeitet. Eltmann werde zur Drehscheibe für die Abholung von Neufahrzeugen in Deutschland. Der Standort sei von den Werken in Freinberg (Österreich) und Zebrak (Tschechien) gut erreichbar. Darüber hinaus sollen am Standort Miet- und Gebrauchtfahrzeuge und die gesamte Palette der Reparatur- und Wartungsarbeiten für alle 135 Fahrzeugtypen von Schwarzmüller angeboten werden. Dafür werde man innerhalb von zwei Jahren 30 Beschäftigte stationieren, kündigte der CEO der Gruppe, Roland Hartwig, an. Die neue Niederlassung verfüge über eine ausreichende Flächenreserve von mehr als 27.000 Quadratmetern.

Flächendeckende Präsenz in Deutschland
Bis 2020 will der österreichische Premiumhersteller flächendeckend im größten europäischen Markt für Nutzfahrzeuge präsent sein. Denn die Schwarzmüller Gruppe habe in Deutschland mit ihren Premiumprodukten, die auch nach individuellen Vorgaben maßgefertigt werden können, große Erfolgsaussichten, betonte Hartwig. 2017 wurden 2.300 Schwarzmüller Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, das ergab einen Marktanteil von 5,5 Prozent. Der Auftragseingang lag 2017 in Deutschland in Summe mit 2.688 Fahrzeugen deutlich höher und ist in den ersten acht Monaten 2018 noch weiter gestiegen. Für das laufende Jahr plant man mit 2.800 Bestellungen aus Deutschland. "Unsere Position ist die eines Nischenanbieters von Premiumprodukten, der durch sein technisches Know-how Fahrzeuge mit Mehrwertgarantie erzeugt. Diese Mehrleistung in Verbindung mit der internationalen Kundennähe ermöglicht eine höhere Wertschöpfung. Diese wollen wir optimieren", fasst der CEO zusammen.


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