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Rhenus Automotive eröffnet ersten Produktionsstandort in China

Foto: Rhenus Automotive SE
(v.l.n.r.) Li Gang (Secretary of CPC Dadong District Committee), Matthias Biermann (Consul General of the Federal Republic of Germany in Shenyang), Thomas Schmid (President of BMW China Services Ltd.), Gao Wei (Member of the Standing Committee of CPC Shenyang Committee, Vice Mayor), Marcus Ewig (Managing Director of Rhenus Automotive), Jiani Wu (General Manager of Rhenus Automotive Shanghai), Zhou Kai (Deputy Head of CPC Dadong District Committee).
Foto: Rhenus Automotive SE

Insgesamt umfasst der exklusiv für die BMW Group betriebene Standort eine Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern.

Rhenus Automotive hat einen Produktionsstandort im chinesischen Shenyang zur Fertigung von Vorder- und Hinterachsen für ein neues BMW-Fahrzeugmodell eröffnet. Der Automobillogistik-Spezialist der Rhenus Gruppe ist künftig als Tier-1-Lieferant für das rund zehn Kilometer entfernte BMW-Werk Dadong tätig. Darüber hinaus übernimmt Rhenus die Beschaffung aller vorgelagerten Komponenten, das Qualitätsmanagement und die Steuerung des weltweiten Zulieferernetzwerks.

Voraus ging dem Start der Achsenfertigung eine 18-monatige Vorbereitungsphase. Neben dem Aufbau der ersten chinesischen Produktionsstätte der Rhenus Automotive umfasste diese auch die Gründung einer Asien-Holding in Shanghai, die die übergreifenden Prozesse und die weitere Entwicklung von Rhenus Automotive in China steuert. „Es ist uns gelungen, hoch automatisierte Anlagen zu entwickeln, die die Konzepte und Technologien von Industrie 4.0 und smart manufacturing miteinander vereinen. Das Ergebnis sind stark vernetzte Komponenten, Werkzeuge und Anlagen, die die hohen Kundenanforderungen im Hinblick auf Ausbringung und Qualität bestens erfüllen“, resümiert Marcus Ewig, Geschäftsführender Direktor der Rhenus Automotive.

Insgesamt umfasst der exklusiv für die BMW Group betriebene Standort eine Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern. Rund hundert Vorlieferanten bringen die für die Achsenfertigung benötigten Komponenten zum Rhenus-Werk. Die Produktion der Achsen durchläuft rund 20 Stationen. Die fertigen Fahrzeuge sind für den asiatischen Markt, insbesondere China, vorgesehen. „China ist für uns ein wichtiger Wachstumsmarkt, den wir schon seit Jahren im Blick haben. Der jetzige Markteinstieg ist bewusst gewählt, denn wir erwarten in den nächsten Jahren eine große Dynamik. Neben den bekannten OEM bringen immer mehr lokale Partner alternative Produktionskonzepte in den Markt ein“, so Ewig.


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