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RCG stärkt Hinterlandverkehre von und nach Kroatien

Foto: ÖBB / RCG / Ostler
(v.l.n.r.): Tomislav Kalafatic (Hafen Luka Rijeka), Bartolomiej Pastawa (Hafen Luka Rijeka), Bernhard Ebner (Rail Cargo Group) und Erik Regter (Rail Cargo Group) bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung.
Foto: ÖBB / RCG / Ostler

Die Rail Cargo Group und der Hafen Rijeka wollen die Bahnlogistik-Leistungen am Hafen gemeinsam ausbauen.

Rijeka ist neben Koper und Triest ein zentraler Hafen im Mittelmeerkorridor der transeuropäischen Verkehrsnetze. Kroatien hat in den letzten Jahren in den Ausbau und die Weiterentwicklung des Adriahafens Rijeka investiert. Das Investitionsvolumen in den Hafen Rijeka ist beachtlich. Aktuell wird an dem von der Weltbank mit 186,6 Millionen Euro finanzierten Rijeka Gateway- Projekt gearbeitet. Damit soll die Kapazität am Hafen weiter erhöht sowie die Leistungsfähigkeit und Qualität der Dienstleistungen im Hafen von Rijeka weiterentwickelt werden um die wachsende Verkehrsnachfrage zu decken. Ziel ist es, den kroatischen Hafen in den nächsten drei bis vier Jahren zu einem starken intermodalen Zentrum für den mitteleuropäischen Markt zu entwickeln. Der nächste Schritt: Gemeinsam mit der Rail Cargo Group (RCG) sollen jetzt die Bahnlogistik-Leistungen am Hafen ausgebaut werden. Dazu wurde eine Absichtserklärung zwischen Hafen und RCG unterzeichnet.

Gemeinsames Commitment soll die Schiene weiter stärken
Aktuell betreibt die RCG regelmäßige konventionelle und Intermodal-Verbindungen von und zum Hafen Rijeka. So werden jährlich fast eine Million Tonnen zwischen Rijeka und Österreich abgewickelt. Transportiert werden vor allem Rohstoffe wie Erz und Kohle. "Der Hafen Rijeka nimmt für die mitteleuropäische Wirtschaft einen immer wichtigeren Platz ein. Hier ist für uns die Zusammenarbeit mit der Rail Cargo Group als einem der größten europäischen Eisenbahnverkehrsunternehmen sehr wichtig. Die Kooperation mit der kroatischen Niederlassung funktioniert hervorragend", so Denis Vukorepa, Direktor der Hafenbehörde Rijeka. Zusätzlich sollen jetzt hochfrequente Intermodal-Verbindungen zwischen dem RCG Terminal BILK in Budapest und Rijeka aufgebaut werden, somit wird eine effiziente Anbindung der wachsenden Wirtschaftsregion Mitteleuropa sichergestellt. Ziel der unterschriebenen Absichtserklärung ist die verstärkte Verlagerung der Verkehre von der Straße auf die Schiene, die Stärkung des europäischen Hinterlandnetzes sowie die weitere Stärkung des Hafens Rijeka zur nachhaltigen Steigerung des Frachtaufkommens von und zum Hafen Rijeka. "Wir sind sicher, dass die unterzeichnete Vereinbarung unsere Partnerschaft stärken und die Weiterentwicklung von RCG und Luka Rijeka ermöglichen wird", sagt Bartłomiej Pastwa, Vorstandsmitglied des Hafens Rijeka.


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