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Panalpina: Rekordjahr für die Luftfracht

Foto: Panalpina
Panalpina konnte im Vorjahr um acht Prozent mehr Luftfracht transportieren als 2016.
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Obwohl das Unternehmen bei der Seefracht leichte Verluste machte, konnte es das EBIT deutlich steigern.

Das international tätige Speditions- und Logistikunternehmen Panalpina beendete das Jahr 2017 mit starken Volumen und Margen in der Luftfracht, während in der Seefracht Margendruck im vierten Quartal das Finanzergebnis weiter beeinträchtigte. Für das ganze Jahr nahm Panalpinas berichteter EBIT von CHF 82,0 Millionen auf CHF 103,3 Millionen und der berichtete Konzerngewinn von CHF 52,3 Millionen auf CHF 57,5 Millionen zu. "2017 endete für die Volumen und die Profitabilität in der Luftfracht mit einem Rekordhoch. Wir hatten früh im Jahr zusätzliche Kapazität gesichert, lange vor der außergewöhnlich starken Hochsaison, als die globale Kapazität knapp wurde. Folglich waren wir in einem sehr anspruchsvollen Markt in der Lage, unseren Kunden zu dienen, wo andere scheiterten", sagt Stefan Karlen, CEO von Panalpina. Panalpinas Volumen in der Luftfracht nahmen 2017 um acht Prozent zu. Das Unternehmen transportierte im letzten Jahr 995 900 Tonnen Luftfracht (2016: 921 400 Tonnen), soviel wie nie zuvor in der Geschichte von Panalpina. Panalpinas Seefrachtvolumen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent zu. "In der Seefracht verzeichneten wir das Jahr hindurch stabile Volumen, aber mit dem Margendruck, der auch im vierten Quartal anhielt, resultierte hier ein Verlust für 2017", so Karlen. Panalpina transportierte 1 520 500 TEU (20-Fuss-Container) im Jahr 2017 (2016: 1 488 500 TEU). Wesentlich tiefere Margen in einem herausfordernden Carrier-Umfeld und leicht höhere Kosten wegen der fortlaufenden Einführung des neuen IT-Systems führten dazu, dass die Seefracht für das ganze Jahr einen Verlust verzeichnete". Gesamthaft betrachtet stellte 2017 die Robustheit von Panalpina unter Beweis, in einem Jahr, in dem wir weiter durch eine Transformationsphase gingen und diszipliniert unsere Strategie umsetzten", so Karlen. "Die Tatsache, dass alle relevanten Wirtschaftsindizes nach oben tendieren, stimmt uns für 2018 zuversichtlich", sagt Karlen optimistisch.


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