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Neuer Infrastrukturminister trifft ÖBB-Chef

(Foto: ÖBB/krischanz.zeiller)

Bei einem ersten Arbeitsgespräch zwischen Infrastrukturminister Gerald Klug und ÖBB-Vorstandsvorsitzendem Christian Kern standen Themen wie Infrastrukturinvestitionen, die Zukunft der Güterverkehrs und die Lehrllngsausbildung auf dem Programm.

„Die Bahn hat enorme Bedeutung für unseren Wirtschafts- und Industriestandort. Jeder Euro, der in die Schiene, in den Güter- oder in den Nahverkehr investiert wird, macht die Bahn attraktiver und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs“, betonte Klug am Rande des Gespräches.

„Die Bahn hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir verkehrspolitisch und auch betriebswirtschaftlich weiterführen. Österreichs Bahnfahrer zählen heute zu den fleißigsten und auch zufriedensten Bahnfahrern. Weiters sind die nachhaltigen Investitionen in Infrastruktur der Bundesregierung ein wichtiger Wachstumstreiber für den Wirtschaftsstandort“, erklärt auch ÖBB-Vorstandsvorsitzender Kern.

In den kommenden sechs Jahren werden etwa 14,6 Milliarden Euro in den Ausbau der Schieneninfrastruktur in Österreich investiert. Neben den Investitionen in die großen Bahn-Korridore und dem Ausbau von Güterterminals, wird auch in neues Wagenmaterial investiert und 101 neue Nahverkehrstriebwagen im Wert von etwa 500 Millionen Euro angeschafft.

„Auch die Zukunft des Güterverkehrs war Thema. Ziel ist es, den Anteil der Schiene hier weiter deutlich zu erhöhen. „Von etwa einem Drittel soll auf 40 Prozent gesteigert werden. Österreich ist hier im europäischen Vergleich bereits absoluter Spitzenreiter. Jetzt wollen wir noch einen Schritt weiter gehen“, so Klug, der Vorteile sowohl für die Wirtschaft als auch für die Umwelt sieht. Dafür wird auch hier investiert: neue Güterverkehrslokomotiven werden ab 2016 angeschafft.

Auch bei der Ausbildung von Lehrlingen sind ÖBB und bmvit Partner. Durch eine Kooperation von Ministerium und Bundesbahn können in den ÖBB-Lehrwerktstätten deutlich mehr Lehrlinge ausgebildet werden, als das Unternehmen Eigenbedarf hätte. „So ermöglichen wir jungen Menschen eine profunde Berufsausbildung, die nahe an der Wirtschaft ist und am Arbeitsmarkt gut nachgefragt wird“, so der Minister. In den Lehrwerkstätten der ÖBB werden jährlich knapp 1.800 Lehrlinge ausgebildet.


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