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Kühne + Nagel im ersten Halbjahr 2015

(Bild: Kühne + Nagel)

Bei leicht rückläufigem Nettoumsatz und Rohertrag konnte die Kühne + Nagel-Gruppe das operative Ergebnis (EBITDA) um 2,1 Prozent steigern.

Der Reingewinn verbesserte sich im 1. Halbjahr 2015 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 4,2 Prozent auf 326 Mio. Schweizer Franken, obwohl sich der negative Währungseinfluss mit 7,3 Prozent niedergeschlagen hat. Der Nettoumsatz ist  von 8.500 Mio. SFr. auf 8.225 Mio zurückgegangen. 

Detlef Trefzger, CEO der Kühne + Nagel International AG, schätzt das Ergebnis positiv ein: „Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2015 ist angesichts des anspruchsvollen Markt- und Währungsumfeldes sehr erfreulich. Hervorzuheben sind die solide Performance in der Seefracht und die deutliche Rentabilitätssteigerung in der Luftfracht.“

Im Seefrachtgeschäft konnte das Unternehmen sowohl bei den USA-Importverkehren wie auch im weltweiten Sammelladungsgeschäft Marktanteile hinzugewinnen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode ging das Containervolumen jedoch aufgrund der Konzentration auf profitablere Geschäfte und der anhaltenden Marktschwäche der Asien-Europa-Verkehre um 1,8 Prozent zurück. Dafür steigerte sich die Rentabilität in diesem Geschäftsbereich deutlich, der Rohertrag pro TEU stieg um 4,4 Prozent.

Im Luftfrachtverkehr setzte sich die gute Geschäftsentwicklung fort. Mit einer Erhöhung der Tonnage um 5,2 Prozent wuchs Kühne + Nagel schneller als der Markt. Erhebliche Mengenzuwächse konnten bei den Exporten aus Europa, Nordamerika und Asien realisiert werden.  Der EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,5 Prozent an.

Das Landverkehrsergebnis zeigt sich nachhaltig stabil. Der Nettoumsatz ging aufgrund der Aufgabe eines Projektgeschäfts und geringeren Frachtraten infolge tiefer Dieselpreise um 16,6 Prozent zurück, jedoch konnte der Ertragsrückgang nahezu kompensiert werden. Demnach reduzierte sich der EBIT von 16 Mio. SFr. im Vorjahr auf 14 Mio. im ersten Halbjahr 2015.

Volumenrückgänge bei Bestandskunden in Westeuropa und Restrukturierung von Kundengeschäften in Großbritannien belasteten das Ergebnis in der Kontraktlogistik. Zudem beeinflusste der starke Schweizer Franken die Umsatz- und Rohertragsentwicklung überproportional im Vergleich zu anderen Geschäftssparten. Der EBIT verringerte sich um 14 Mio. auf 56 Mio. SFr. gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs.


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