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Komm zum Zug!

Foto: unsplash.com / James Francis
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14 Private Schienengüterunternehmen wollen mit einer neuen Initiative dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Dem österreichischen Schienengüterverkehr fehlen bis zum Jahr 2025 hunderte Arbeitskräfte. "Ganz besonders sind die privaten Anbieter davon betroffen", sagt Andreas Mandl, Vorsitzender des Ausschusses Güterverkehr im Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Wir suchen in erster Linie Verstärkung in den fachspezifischen Berufen Lokführer, Wagenmeister und Verschieber. Über eine Online-Plattform können sich Interessierte über die Berufsbilder informieren und gleich direkt bei den Unternehmen in ganz Österreich bewerben", so Mandl. Die Grundvoraussetzung der Bewerber für die unterschiedlichen Berufsbilder ist ein technisches Grundverständnis und Interesse für die Branche. Die ausgeschriebenen Jobs sind nicht nur für junge Arbeitskräfte auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, sondern auch für ältere Berufsumsteiger interessant. "Wir bilden die Fachkräfte in unseren Unternehmen aus, eine Lokführerausbildung dauert beispielsweise zehn bis zwölf Monate", ergänzt Mandl.

Zukunftsbranche Schienengüterverkehr
Der Schienengüterverkehr in Österreich wächst stark, seit Jahren gibt es einen Aufwärtstrend im Transportaufkommen. Im Jahr 2017 lag das Güterverkehrsvolumen auf der Schiene bei 118,8 Millionen Nettotonnen."Die Initiative der privaten Schienengüterbahnen ist gerade zu diesem Zeitpunkt enorm wichtig. Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, unsere Fachkräfte und Lehrlinge zu stärken und damit unsere Branche als attraktiven Arbeitgeber weiterzuentwickeln. Die Österreichischen Schienenbahnen bieten ihren Mitarbeitern zukunftsorientierte Arbeitsplätze und gute Entwicklungsperspektiven", so WKÖ-Fachverbands-Obmann Thomas Scheiber abschließend. 


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