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Knapp wächst weltweit und investiert in Forschung & Entwicklung

Foto: KNAPP AG / Kanizaj
(v.l.n.r) Das Knapp Vorstandsteam mit Franz Mathi, Gerald Hofer und Christian Grabner
Foto: KNAPP AG / Kanizaj

Die Knapp AG ist im letzten Geschäftsjahr kontinuierlich gewachsen und hat mit über 4.500 Mitarbeitern weltweit ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Nettoumsatz stieg um 34,5 Prozent auf 954 Millionen Euro und erstmals in der Unternehmensgeschichte überstieg das Auftragsvolumen die Milliardengrenze. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte die Knapp AG einen Gewinnzuwachs von 44,2 Prozent – mit einem EBIT von 65,2 Millionen Euro. Das Vorstandsteam mit Gerald Hofer, Franz Mathi und Christian Grabner freut sich über den nachhaltigen, wirtschaftlichen Erfolg und verweist gleichzeitig auf laufende Investitionstätigkeiten. Im letzten Jahr investierte das Unternehmen über 43 Millionen in Gebäude und Infrastruktur und weitere 48 Millionen in Forschung und Entwicklung – eine Steigerung um 25 Prozent. „Innovation und Entwicklung ist für die Knapp AG nach wie vor ein starker Schwerpunkt“, bekräftigt Franz Mathi, COO der Knapp AG. “Im letzten Jahr haben wir unsere Standorte in Leoben und Dobl ausgebaut und unsere Kapazitäten unter anderem in Polen, Slowenien und Kroatien erweitert. Künftige Investitionen gehen in den Ausbau unserer Niederlassungen sowohl in Österreich als auch weltweit“, so Mathi. „Wir sind stolz auf unseren Erfolg als Konzern. Unser Headquarter ist in der Steiermark, wir zahlen hier Steuern und leisten somit gemeinsam mit unseren Mitarbeitern einen beachtlichen Beitrag für die Allgemeinheit“, so Gerald Hofer, CEO der Knapp AG. Das Unternehmen sieht sich als aktiven Teil der Gesellschaft. Daher wird auch in nachhaltige, ökologische und soziale Entwicklungen investiert. Umweltschutz hat einen sehr hohen Stellenwert und mit dem innovativen Mobilitätsprogramm „Knapp goes green“ wurde im letzten Jahr ein Vorzeigeprojekt gestartet. Die Initiative fördert Elektro-Mobilität und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Über 370 Mitarbeiter nützen die Angebote bereits, weitere Initiativen sind geplant. Für Nachhaltigkeit sorgt außerdem die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Firmenzentrale mit einer Spitzenleistung von fast 200 kWh. Diese Sonnenenergie versorgt nicht nur die Bürogebäude, sondern auch 28 E-Ladestationen. 1,4 Millionen Euro flossen in die Gesamtinitiative „Knapp goes green“.

Mitarbeiter als wesentlicher Erfolgsfaktor
Weltweit ist die Mitarbeiterzahl stark gestiegen und liegt bereits bei über 4.500. Insgesamt konnte die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 700 gesteigert werden. „Als Unternehmen sind wir es gewohnt, uns ständig weiter zu entwickeln und uns in gewissen Bereichen neu zu erfinden. Eine wesentliche Herausforderung ist es, die richtigen Mitarbeiter zu finden und ins Unternehmen zu integrieren“, erklärt Knapp CFO Christian Grabner. „Um das zu schaffen, haben wir in den letzten Jahren speziell in Aktivitäten zum Employer Branding investiert.“ Exzellente Karrierechancen in einem technisch spannenden und internationalen Umfeld und ein positives Arbeitsklima sind die Grundvoraussetzung, unterstützt wird das unter anderem durch ein modernes Werksrestaurant, ein betriebliches Fitnessprogramm, Kinderkrippe und Kindergarten sowie die KnappAcademy mit einem laufenden Fortbildungsprogramm. Die Werte Offenheit, Mut, Zuverlässigkeit, Kreativität und Wertschätzung prägen die Knapp-Unternehmenskultur und spiegeln sich im Umgang mit Mitarbeitern, Umwelt und Gesellschaft wider. Bedingt durch die hervorragende Konjunktur waren die letzten beiden Jahre hinsichtlich Wachstum eine Ausnahme, so Grabner. „Wir streben für die unmittelbare Zukunft ein weiteres nachhaltiges Wachstum an und haben dafür zukunftsweisende Investitionen wie unter anderem den Bau des neuen Innovationszentrums und der neuen Hallenflächen in Hart sowie weitere Ausbauschritte in Leoben und Dobl getätigt. Dazu kommt der internationale Aufbau u.a. mit einem neuen Headquarter in den USA“, so Grgner. „Die Wertschöpfungsketten für Produkte und Dienstleistungen unterliegen einem ständigen Wandel. Wir müssen uns mitverändern und Trends erkennen“, so Gerald Hofer weiter. „In Zukunft müssen wir uns mit hochintegrierten Netzwerken von der Produktion bis zum Endkunden beschäftigen. Eben dazu gibt es neue technologische Ansätze, die wir als Basis für unsere Lösungen verwenden“, erläutert Mathi zukünftige Entwicklungschancen und -potenziale.


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