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Investment für Logistik-Start-up Evertracker

Marc Schmitt, CEO Evertracker (Fotorecht: Evertracker)

Das Logistik-Start-up Evertracker, Anbieter einer Plattform-Technologie, die globale Supply Chains transparent, kontrollierbar und vorhersagbar macht, hat auch in Zeiten der Corona-Krise neue Investoren gefunden. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, hat sich der Risikokapitalgeber Genius Venture Capital aus Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit verschiedenen Business-Angeln an Evertracker beteiligt und stellt dem Unternehmen ein Investment für weiteres Wachstum und Marktdurchdringung zur Verfügung. Marc Schmitt, CEO und Mitgründer Evertracker: "Wir haben uns für die Genius Venture Capital GmbH als starken Partner entschieden, weil wir zum einen von der Innovationskraft in Mecklenburg-Vorpommern zutiefst beeindruckt sind und zum anderen weil uns das Team von Genius Venture bereits vor dem erfolgreichen Investment tatkräftig unterstützt hat."

Auch Uwe Bräuer, CEO der Genius Venture Capital GmbH mit Sitz in Schwerin, freut sich: "Neben dem vielversprechenden Ansatz von Evertracker hat uns vor allen Dingen die Kompetenz des Gründerteams überzeugt. Marc Schmitt hat sich einen exzellenten Ruf in der Logistik-Szene erarbeitet, Peter Lindqvist und Vlad Bârjovanu sind in ihrem Aufgabenbereich ausgewiesene Experten. Wir sehen für das Unternehmen großes Potenzial und freuen uns auf die Zusammenarbeit."

Transparente, kontrollierbare und vorhersagbare Supply Chains
Evertracker bietet eine Technologie, die Supply Chains und Logistikprozesse nicht nur transparent und berechenbar macht, sondern auch vorausschauend steuerbar und automatisiert, unabhängig davon, ob diese Prozesse an externe Dienstleister ausgelagert wurden oder nicht. Das ehemals Hamburger, jetzt Schweriner Start-up hat dafür eine neutrale Plattform "Evertracker Control Tower" entwickelt, die auf Künstlicher Intelligenz basiert.

Zu Evertrackers Kunden gehören bereits einige renommierte europäische Unternehmen, insbesondere Automobilhersteller, Einzelhändler, die Bauwirtschaft und Zulieferer. Sie sparen dank des Schweriner Start-ups nicht nur signifikante Kosten ein, sondern treffen bessere und schnellere Entscheidungen, automatisieren Prozesse und erkennen Schwachstellen und Schwierigkeiten, noch bevor sie entstehen.

Denn Evertracker kann erstens über offene Schnittstellen bestehende Sensoren einbinden oder andere Datenpunkte seiner Kunden verarbeiten und so Echtzeitdaten sammeln. Auf diese Weise lassen sich Prozessketten lückenlos abbilden. Auf Basis der Echtzeit-Daten helfen die intelligenten und selbstlernenden Algorithmen zweitens, in Echtzeit auf Abweichungen in der Lieferkette hinzuweisen, beispielsweise wenn Waren in einem Verteilzentrum liegengeblieben sind. Zudem erhalten Supply Chain-Manger drittens dank Evertracker vorausschauende Analysen hinsichtlich ihrer Abläufe, etwa Ankunftszeiten von Produkten am Werkstor (ETAs).

 


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