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Über hundert Strassentransporteure besichtigten die Baustelle des Gotthard-Basistunnel auf Einladung des Schweizer Kombi-Operateurs Hupac. (Bild: HUPAC)

Hupac betont die Vorteile des NEAT

Der zukünftige Verlagerungseffekt hängt von der Wettbewerbsfähigkeit des Bahnsystem gegenüber der Straße ab.

Auf Einladung des Schweizer Kombi-Operateurs Hupac haben Vertreter von rund hundert Transport- und Logistikunternehmen aus ganz Europa die Baustelle des Gotthard-Basistunnels besichtigt und sich über den Fortschritt des NEAT-Projekts (Neue Eisenbahn-Alpentransversale) informiert. Sinkende Diesel- und hohe Trassenpreise sowie die Aufwertung des Franken gefährden die Entwicklung des Kombinierten Verkehrs durch die Schweiz. Der 57 km lange Tunnel führt flach unter den Alpen hindurch und verbessert die Produktionsbedingungen für den Schienengüterverkehr.

 „Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan“, bestätigte Renzo Simoni, CEO des Bauherrn Alptransit AG. Der Bau des „längsten Eisenbahntunnels der Welt“ ist bereits fertiggestellt, während der Einbau der Bahntechnik die 90%-Marke überschritten hat. „Nach der Einweihung am 2. Juni 2016 beginnt der Probebetrieb, während dem bereits erste Güter- und Personenzüge den Basistunnel durchfahren werden“, so Simoni. „Die fahrplanmäßige kommerzielle Inbetriebnahme soll dann auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2016 erfolgen.“  

Der Gotthard-Basistunnel ist das Herzstück der neuen Alpentransversale. Dieses gigantisches Infrastrukturprojekt wurde in den neunziger Jahren gestartet mit dem erklärten Ziel, verbesserte Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr zu schaffen. Weitere Elemente sind der Ceneri-Basistunnel, dessen Eröffnung für Ende 2019 vorgesehen ist, sowie der Ausbau der Zulaufstrecken in der Schweiz und in Italien mit dem Projekt „Vier-Meter-Korridor“, das 2020 fertiggestellt sein soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen in Deutschland und in Frankreich runden das Gesamtprojekt ab.

„In absehbarer Zeit wird die europäische Logistik von der neuen Infrastruktur profitieren können“, kommentierte Bernhard Kunz, Direktor der Hupac. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die kürzere Fahrzeit, das geringere Risiko von witterungsbedingten Störungen und die Möglichkeit, längere und schwerere Züge zu fahren.  


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