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Hapag-Lloyd führt Fernüberwachungen für Kühlcontainer ein

Foto: Hapag-Lloyd
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Nutzer des Produktes profitieren von anpassbaren grafischen Temperaturgrenzen, einem komfortablen Kartenmodus und einfach abrufbaren Datensätzen.

Die Reederei Hapag-Lloyd erweitert ihre Produktpalette um ein Angebot zur Überwachung der Kühlcontainer. Durch die Bereitstellung diverser Daten über Zustand und Standort der Kühlcontainer erhöht „Hapag-Lloyd Live“ die Transparenz gegenüber Kunden. Zunächst wird das Produkt einer ausgewählten Gruppe von Kunden bereitgestellt. Sukzessive wird die Flotte von rund 100.000 Containern mit den Überwachungsgeräten ausgestattet, sodass das Produkt allen Hapag-Lloyd Kunden zur Verfügung gestellt werden kann. „Hapag-Lloyd Live verbessert die Zuverlässigkeit der globalen Lieferketten sowie Verantwortlichkeit aller Beteiligten signifikant. Durch die Bereitstellung ungefilterter und unveränderter Daten garantieren wir volle Transparenz“, sagt Juan Carlos Duk, Managing Director Global Commercial Development. Die Lieferkette für Kühlgut wird durch die neue Lösung weiter digitalisiert. Die zukünftigen Nutzer des Basisproduktes profitieren von anpassbaren grafischen Temperaturgrenzen, einem komfortablen Kartenmodus und einfach herunterzuladenden Datensätzen.

Über das im Dezember 2019 eingeführte Online-Kundenportal „Hapag-Lloyd Navigator“ werden die Daten bequem abrufbar sein. Mit der neuen Funktion können die Kunden alle relevanten Transportdaten auf einen Blick einsehen. „Wir freuen uns über die Einführung von Hapag-Lloyd Live in der Kühlcontainerflotte“, sagt Benjamin Kaiser, Kuehne + Nagel, Vice President Global Reefer Trade. „Die Transparenz unserer Lieferkette ist für Kuehne + Nagel und unsere Kunden entscheidend, um Ladung mit bester Qualität auszuliefern. Die Zusammenarbeit in dieser frühen Phase gibt uns die Möglichkeit, das Produkt nach den Bedürfnissen unserer Kunden zu gestalten“, so Kaiser. Die Fernüberwachungsgeräte für die Container werden von Globe Tracker ApS entwickelt, einem führenden Anbieter von Überwachungslösungen für Lieferketten. Bis zu viermal stündlich übermitteln die Sender Daten, sobald das Schiff in Reichweite eines Mobilfunknetzes ist. Sukzessive wird die gesamte Reefer-Flotte mit den Geräten ausgestattet. Zu Beginn wird der Schwerpunkt dabei auf Europa und Südamerika liegen.


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