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Hafen Rotterdam: Schienengüterverkehr fördern

Foto: Hafen Rotterdam
Mit Hilfe eines Maßnahmenpakets soll der Schienengüterverkehr gefördert werden
Foto: Hafen Rotterdam

Um dem Gütertransport über Schienen weitere Anreize zu geben, wurde ein Maßnahmenprojekt beschlossen. So soll der Schienengüterverkehr nachhaltiger und attraktiver gestaltet werden.

In den Niederlanden haben sich die Supply-Chain-Partner mit der Staatssekretärin Stientje van Veldhoven auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, um den Schienengüterverkehr nachhaltiger zu gestalten. Es kommt im Zuge dessen zu Senkungen der Nutzungsgebühren, zum Einsatz des europäischen Eisenbahnsicherheitssystems ERTMS (European Rail Traffic Management System) und zur Berücksichtigung sowie Verbesserung der Situation der Trassenanwohner. Das Paket wurde von Verladern, Eisenbahntransportunternehmen, Terminals, Häfen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen, ProRail und dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft beschlossen. Van Veldhoven sieht der Umsetzung positiv entgegen: "An unserem runden Tisch sorgen wir dafür, dass die Güterströme so weit wie möglich über die Schiene laufen. Das entlastet die Straßen und schont zudem die Umwelt."

Das Maßnahmenpaket
Bis einschließlich 2023 sollen die Netto-Nutzungsgebühren der Bahnstraßen durch einen jährlichen Zuschuss von 12 bis 14 Millionen Euro deutlich gesenkt werden. Die Anpassungen für Züge mit einer Länge von bis zu 740 Metern werden in Betracht gezogen und mit der Einführung des Sicherheitssystems ERTMS wird ein Wachstum des Schienengüterverkehrs ermöglicht. Das Volumen des Schienengüterverkehrs soll von 42 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf 54 bis 61 Millionen Tonnen im Jahr 2030 erhöht werden. Detailliertere Ausarbeitungen des Pakets stehen in den kommenden Monaten an.


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