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GLS Austria beliefert weiterhin ganz Österreich

Foto: GLS Austria
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In Gebieten, die aktuell unter Quarantäne stehen, kann es dabei allerdings zu Einschränkungen kommen.

Die aktuelle, beispiellose Situation stellt GLS vor große Herausforderungen. Der Paketdienst ergreift daher auf Grundlage der offiziellen Empfehlungen der Behörden und des Robert-Koch-Instituts alle nötigen Maßnahmen, um die Pakete seiner Kunden weiterhin zuverlässig zustellen zu können. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner hat dabei höchste Priorität“, sagt Klaus Schädle, Group Area Managing Director. „Daher können die Zustellfahrer die Pakete in dieser Situation auch kontaktlos zustellen.“ Um jegliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden, werden die Pakete dabei ohne Unterschrift zugestellt. Die Zusteller geben den Vor- und Nachnamen des Empfängers an und die Aufzeichnung der GPS-Daten dient als zusätzlicher Liefernachweis. Damit die Pakete ihr Ziel erreichen können, ist aufgrund der Schließung vieler Firmen besonders bei 2B-Lieferungen auch die Unterstützung der Versender nötig. Sie sollen möglichst proaktiv sicherstellen, dass die Empfänger die Pakete annehmen können. Beispielsweise können kurzfristige Adressänderungen per Zusatzinformation auf dem Paket vermerkt werden, um Retouren sowie zusätzliche Belastungen und Kosten zu vermeiden.

GLS beliefert weiterhin ganz Österreich und Europa. In Gebieten, die aktuell unter Quarantäne stehen, kann es dabei allerdings zu Einschränkungen kommen. Weiters entstehen gerade im Ex- und Import momentan Laufzeitverzögerungen aufgrund der eingeführten Grenzkontrollen, zum Beispiel nach Ungarn, Italien und in die Schweiz. Weitere Einschränkungen sind die Schließung vieler Paketshops aufgrund behördlicher Anweisungen und die automatische Retournierung unzustellbarer Pakete. In Trafiken, die Paketshop-Partner der GLS sind, und den GLS-Depots können aber weiterhin Pakete aufgegeben werden. „Diese Situation ist für uns alle neu. Ich bin unseren Mitarbeitern sowie unseren Transportpartnern und ihren Zustellfahrern für ihren enormen Einsatz sehr dankbar“, betont Schädle. „Gemeinsam geben wir alles dafür, um die Pakete unserer Kunden weiterhin zuverlässig und in der gewohnten Qualität zuzustellen.“

Geschäftsleitung richtet Taskforce ein
Die Geschäftsleitung der GLS Austria hat momentan eine Corona-Taskforce eingerichtet. Sie reagiert flexibel auf sich verändernde örtliche Gegebenheiten, wie die Sperrung von Gebieten, Straßen oder Standorten. Dauernde Analysen der Warenströme ermöglichen bei Bedarf die ersatzweise Abwicklung über alternative Standorte. Gezielte Kontinuitätspläne helfen, die Leistungsfähigkeit des GLS-Paketnetzwerkes grundsätzlich sicherzustellen. Über die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert GLS täglich aktuell auf der GLS-Website. Alle Mitarbeiter, Transportpartner und Zustellfahrer wurden über die notwendigen Hygienemaßnahmen detailliert informiert und sämtliche Standorte sind mit geeigneten Desinfektionsmitteln und Einweghandtüchern ausgestattet.


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