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Europas Mobilitätszukunft proaktiv gestalten

Symbolbild: Pixabay.com / Mysticsartdesign
Das „Levitate“-Projektkonsortium, zu dem das AIT gehört, will Europas fahrerlose Mobilitätszukunft proaktiv gestalten.
Symbolbild: Pixabay.com / Mysticsartdesign

AIT entwickelt als Teil des internationalen „Levitate“-Projektkonsortiums ein Decision Support Tool für automatisierte Mobilität in Städten.

Ein internationales Konsortium rund um die Loughborough University (UK) und AIT Austrian Institute of Technology untersucht im Rahmen eines EU-Projekts, welche Funktion vernetztes und automatisiertes Fahren im Bereich der Personen- und Gütermobilität sowie auf gesellschaftlicher Ebene übernehmen kann, wie die Verkehrsinfrastruktur dafür zu gestalten ist und welche innovativen Mobilitätskonzepte somit zu erarbeiten sind. Ein Team des AIT Center for Mobility Systems entwickelt in diesem Zusammenhang ein webbasiertes Decision Support Tool für Entscheider in Politik und Verwaltung. Dabei setzen die Forscher auf umfassende Expertise in den Bereichen Szenarienentwicklung, Auswirkungen auf den Personen- und Gütertransport, Verkehrssicherheit und Infrastruktur.

Mobilität der Zukunft
Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge werden die Mobilität der nächsten Jahrzehnte tiefgreifend verändern. Fahrzeuge werden in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlichen Kontexten in der Lage sein, selbstständig zu manövrieren, zu beschleunigen und zu bremsen sowie die Umgebung zu überwachen. Im Rahmen des Projekts "Levitate: Societal Level Impacts of Connected and Automated Vehicles" wird eine umfassende Planungsmethodik entwickelt und angewandt. Diese ermöglicht es Städten, Gemeinden, Regionalbehörden und nationalen Regierungen, die Technologie des automatisierten Fahrens zur Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu nutzen. Levitate wird eine Reihe von Fragen aufgreifen, darunter, wie automatisierte Fahrzeuge zu einer Erhöhung der Sicherheit und des Umweltschutzes sowie zu einer Reduktion der Verkehrsüberlastung beitragen werden oder welche Schlüsselentscheidungen auf politischer Ebene zu treffen sind, um den Nutzen zu maximieren und negative Auswirkungen zu minimieren? Zu den Hauptzielen des Projekts zählt die Erstellung eines webbasierten Toolkits, das Stadtplaner hilft, die Auswirkungen der automatisierten Mobilität abzuschätzen und die Verkehrsinfrastruktur sowie Vorschriften und Regelungen entsprechend zu gestalten aber auch die Entwicklung von Mobilitätskonzepten für Busshuttle-, Pkw- und Güterverkehr - basierend auf zukunftsweisenden Lösungen und innovativer Technologien.

Bin Hu, Mobilitätsexperte am AIT Center for Mobility Systems: "Automatisiertes Fahren ist die Antwort, aber was ist die Frage? In Levitate gehen wir von den Zielen der Städte aus und erstellen Maßnahmen, um neue Technologien optimal für die Erreichung eben dieser Ziele zu nutzen. Jedenfalls muss man viel weiter denken, als dass nur der Fahrer oder die Fahrerin ersetzt wird - dann hat automatisiertes Fahren durchaus das Potential, die Personenmobilität und den Gütertransport zu revolutionieren, da völlig neue Transportkonzepte entstehen können."


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