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Entlastung für Autofahrer und Anwohner in Bayern und Österreich

Foto: Unsplash.com / David Becker
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Bayerns Verkehrsminister Reichhart und der Salzburger Landesrat Schnöll haben einen gemeinsamen Pakt gegen den Ausweichverkehr und für ein besseres Grenzmanagement angekündigt.

Gute Nachrichten für Autofahrer und Anwohner im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet: Noch vor dem 13. Juli wird ein intelligentes Grenzmanagement am Walserberg umgesetzt. Baubeginn für die dritte Spur für Grenzkontrollstellen an der A8 am Walserberg ist der 01. Juli. Die Arbeiten werden bis Ende Juli abgeschlossen und werden so ausgeführt, dass sie den Verkehrsfluss möglichst nicht behindern. Ziel sind sensiblere und schnellere Kontrollen, die Beeinträchtigungen auch bei starkem Verkehrsaufkommen verringern sollen. Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart hat sich intensiv dafür eingesetzt, dem Wunsch der Salzburger Landesregierung nachzukommen: „Ich stehe mit dem Salzburger Landesrat Stefan Schnöll regelmäßig in Kontakt und wir haben nach vielen konstruktiven Gesprächen jetzt eine gemeinsame Lösung für ein intelligentes Grenzmanagement im Sommer vereinbart. Bayern hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die verständlichen Wünsche unserer Nachbarn nach Verkehrsentlastung im Grenzgebiet rund um Salzburg zu ermöglichen. Die dritte Spur wird für mehr Effizienz und weniger Staus sorgen.“

Landesrat Schnöll: „Mein bayerischer Kollege Hans Reichhart und ich konnten gemeinsam einen Pakt schließen, der eine Verkehrsentlastung für alle Anrainer im Grenzgebiet bringen soll. Wir haben vereinbart, dass sich Bayern um ein intelligentes Grenzmanagement kümmert, das noch rechtzeitig vor dem Sommer installiert wird. Das beinhaltet einerseits sensible Kontrolle an der Grenze, wenn sich Rückstaus zu bilden drohen. Vergangenes Wochenende hat das ganz gut funktioniert, der Verkehrsfluss konnte aufrecht erhalten bleiben. Andererseits wird aber auch die dritte Abfertigungsspur umgesetzt. Bayern hat zugesagt, am 01. Juli mit den Bauarbeiten zu beginnen und den Verkehrsfluss damit nicht zu beeinflussen. Wenn die Maßnahmen dazu führen, dass sich keine langen Rückstaus bilden und Ausweichverkehr dadurch vermieden werden kann, verzichten wir auf unsere Hauptausweichroute. Dann werden wir viele unserer Sperren – in Richtung Norden – auch nicht brauchen.“

An der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg wird eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur auf österreichischer und deutscher Seite errichtet. Auf der deutschen Seite wird die zusätzliche Spur etwa 400 Meter lang sein und teils auf vorhandenen Flächen des Zollamtes laufen, teils wird die Autobahn auch verbreitert. Außerdem wird eine Pförtnerampel für die Nutzer des Zollamtsgeländes gebaut. Insgesamt fallen hierfür Baukosten von rund einer Millionen Euro an. Die Umbaumaßnahmen beginnen am 1. Juli 2019 und werden Ende Juli fertig sein. Kurzfristig hatten Bundespolizei und Autobahndirektion bereits Kontrollablauf und Telematik optimiert, um die Verkehrsteilnehmer zu entlasten.


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