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Elektromobilität: Tirol und Niederlande kooperieren

Bild: Standortagentur Tirol
Mit dem Startschuss zur Kooperation machte sich auch der ECamper des PIB-Programmes auf eine Reise durch Tirol, um die Ladeinfrastruktur unter die Lupe zu nehmen. Im Bild die Kooperationspartner mit Vertretern des niederländischen Clusters.
Bild: Standortagentur Tirol

Der beschleunigte Ausbau der Elektromobilität ist Ziel einer Kooperation zwischen der Standortagentur Tirol und dem Cluster des niederländischen International Business (PIB) Programms.

Das PIB-Programm „Erfolgsformeln verbinden – nachhaltige Mobilität und Energie in Österreich und in den Niederlanden“ ist ein Kooperationsprogramm, in dem niederländische Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in Zusammenarbeit mit The Netherlands Enterprise Agency, der Niederländischen Botschaft und österreichischen Partnern von 2017-2019 die Themenfelder E-Mobilität in den Bereichen intelligentes Laden, Zero Emission-Tourismus und Zero Emission-Schwertransport in verschiedenen Projekten erforschen und entwickeln. Der Startschuss zur Zusammenarbeit ist jetzt im Rahmen des Besuchs einer niederländischen Wirtschaftsdelegation in Tirol gefallen.

Laut einer aktuellen Studie des VCÖ waren Österreich und die Niederlande im 1. Halbjahr 2017 mit 1,4 Prozent Marktanteil reiner Elektroautos an den Pkw-Neuzulassungen die eMobility-Spitzenreiter der EU. Auch in Tirol erreichten Elektroautos im 1. Halbjahr 2017 einen Marktanteil von 1,4 Prozent der Pkw-Neuzulassungen nach 1,2 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Inhaltlichen Mehrwert aus der Kooperation erwartet die Standortagentur Tirol beim Betrieb von E-Fahrzeugen, für den Aufbau der Ladeinfrastruktur, bei der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und strategischen Maßnahmen seitens öffentlicher Hand. Gerade beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und Anforderungen an deren Intraoperabilität sowie an das intelligente Laden zählen die Niederlande zur Weltspitze. Sie verfügen über das dichteste Ladenetz Europas und betreiben mit dem „Living Lab Smart Charging“ seit Herbst 2016 ein großes Versuchslabor für das intelligente Laden von Elektrofahrzeugen.

Darüber hinaus bestehen Anknüpfungspunkte auch in einem Bereich, in dem Tirol und die Niederlande seit Generationen verbunden sind, dem Tourismus. An beiden Standorten wird zum Zeitpunkt an emissionsfreien touristischen Mobilitätskonzepten geforscht oder arbeiten Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen rund um Elektromobilität im Tourismus. Tiroler Beispiele sind das Unternehmen Greenstorm Mobility, die Ziesel Adventure Tours und Parks von Mattro, das Projekt „Tirol auf Schiene“ der Tirol Werbung oder das Projekt „Easy Travel – New mobility concepts in tourism“, in dem die Universität Innsbruck und Partner ein elektromobiles „Rundumsorglospaket“ für nicht Pkw-Anreisende entwickeln. In den Niederlanden andererseits hat man kürzlich das PIB-Konsortiumsprojekt „Forschungs- und Politikagendas bezüglich Zero-Emission touristischer Mobilität“ gestartet.


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