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Eine Auszeichnung für den Hafen Wien

Foto: annarauchenberger.com
(v.l.n.r.) Bundesministerin Leonore Gewessler, Roman Noack (CEO Helrom), Monika Gindl-Muzik (Geschäftsführerin WienCont), Doris Pulker-Rohrhofer (Technische Geschäftsführerin Hafen Wien) und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.
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In Kooperation mit dem Trailer-Innovator Helrom sichert sich der Hafen Wien, gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen WienCont, welches den Containerterminal am Hafen Wien betreibt, den El-Motion Award 2022. Bei dieser besonderen Auszeichnung sind Projekte im Bereich der E-Mobilität sowie zur CO2-Reduktion gefragt.

Die hochkarätige Fachjury der El-Motion Awards prämierte insgesamt fünf Unternehmen und ihre innovativen Projekte zur nachhaltigen Transformation der österreichischen Wirtschaftsverkehre. Eingereicht wurden 15 Projekte. Darunter auch das Projekt des Hafen Wien, der dafür den Award von Bundesministerin Leonore Gewessler und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf überreicht bekam. „Wir freuen uns, bei einer äußerst fachkundigen Jury auf ganzer Linie überzeugt zu haben und nehmen diese Auszeichnung mit großer Freude entgegen. Der Hafen Wien als wichtigstes und größtes Logistikzentrum in Ostösterreich sowie zentrale Wirtschaftsdrehscheibe für die Region Wien steht als Vorbild für andere Unternehmen. Nachhaltig und kosteneffizient zu agieren ist von hoher Relevanz, um im Wettbewerb bestehen zu können. Ziel der Kooperation zwischen dem Hafen Wien und Helrom ist es, den Intermodalverkehr auszubauen, Verkehre auf die Schiene zu verlagern und somit einen spürbaren Beitrag für den Klimaschutz und die Verkehrswende zu leisten“, so Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin des Hafen Wien.

Nachhaltiger Beitrag zum Intermodalverkehr
Alternative Lademethoden, zu welchen auch das System Helrom gehört, sind ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft. Der WienCont Containerterminal bringt nicht nur kranbares Straßenequipment auf die Schiene, es wird auch mit innovativen Umschlagsystemen gearbeitet, welche zusätzliches Kundensegment im Intermodalverkehr generiert. Nach Produktstart 2020 konnte dieses Zugsystem auf dem Korridor Düsseldorf – Wien erfolgreich etabliert werden. Aktuell verkehrt der Helrom-Zug 3x pro Woche und die Abfahrtsfrequenz wird demnächst bis zu 6 Rundläufe/Woche erhöht werden.

Durch die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Hafen Wien und Helrom konnten namhafte Kunden gewonnen werden. Aufgrund dieser barrierefreien Verladetechnik sowie der hohen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Züge liegt die Kundenzufriedenheit auf einem für die Branche beachtlich hohen Niveau. Bei diesem System kann der Helrom-Wagen durch seitliches Ausschwenken zwei Trailer barrierefrei aufnehmen. Mittels Terminal-Zugmaschine wird der Lkw- Trailer auf den ausgeschwenkten Wagen einfach und zeiteffizient verladen. Dieses neuartige Umschlagsystem ermöglicht einen einfachen Shift von der Straße zur Schiene und trägt nachhaltig dazu bei, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Seit Aufnahme des Probebetriebs im August 2020 konnten rund 500 Züge in Wien Freudenau abgefertigt, 14.000 Sattelaufliegerfahrten von der Straße auf die Schiene verlagert und dadurch 8.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.


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