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Duvenbeck beteiligt sich an KI-Forschungsprojekt

Foto: Adobe Stock / Montage: Duvenbeck
Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bietet enormes Optimierungspotenzial für Industrie und Logistikdienstleister.
Foto: Adobe Stock / Montage: Duvenbeck

Das Speditions- und Logistikunternehmen beteiligt sich an einem zukunftsweisenden Forschungsprojekt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Logistik und Produktion. Als Anbieterunternehmen liefert Duvenbeck umfangreiches, detailliertes Datenmaterial aus dem unternehmenseigenen Transport-Management-System (TMS) über diverse Schnittstellen an zwei Projektpartner aus der produzierenden Industrie – an CLAAS, einen marktführenden Landmaschinenhersteller, und an den Trailerhersteller Schmitz Cargobull, beide langjährige Partner von Duvenbeck.

Mit den bei CLAAS und Schmitz Cargobull aufbereiteten und mittels KI analysierten Daten kann Duvenbeck als Logistikpartner genauere Vorhersagen zum Sendungsvolumen, zur Auslastung von Fahrzeugen und Lagerflächen, zum Personaleinsatz und zu vielen weiteren Teilschritten in der Lieferkette treffen. Im Endeffekt werden die Prozesse auf beiden Seiten effizienter und kostenoptimierter, sodass im Ergebnis bessere Prozessentscheidungen getroffen werden können.

Bessere Daten zur Optimierung der Lieferketten
Nils Gerdemann, Geschäftsführer Duvenbeck Kraftverkehr und Spedition: „Den entscheidenden Unterschied in der Transportlogistik macht zukünftig nicht allein der reine Transport, sondern die Datenqualität, die dank KI-Technologie zunimmt. Unsere präzisen Status-Daten aus unserem TMS helfen uns bei der Optimierung der Lieferkette, weil sie bessere Entscheidungsgrundlagen liefern. Wir gleichen unsere Ist-Daten mit den KI-generierten Vorhersagen ab und können damit unsere Prozesse dem zu erwartenden Gütervolumen genauer anpassen.“

Hohes Tempo bei der Umsetzung
Torben Süllwald, Teilprojektleiter „Data-Driven Logistics“ im Projekt Datenfabrik.NRW seitens CLAAS: „Dank der umsetzungsorientierten Unterstützung unseres langjährigen Partners Duvenbeck können wir datengetriebene Themen und physische Abläufe im Forschungsprojekt konstruktiv und praxisnah diskutieren. Dadurch konnten wir gemeinsam datendurchgängige und somit für beide Partner optimale Lösungen entwickeln. Das Tempo, in dem wir dadurch unsere spezifischen KI-gestützten Anwendungsfälle umsetzen können, ist beeindruckend hoch.“

Entwicklung von Anwendungsfällen
Getragen wird das Forschungsprojekt von der Datenfabrik.NRW. Im Teilprojekt „Data-Driven Logistics“ entwickeln die Partner gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik Anwendungsfälle für den Einsatz KI-unterstützter Prozesse in der logistischen Wertschöpfungskette. Der Input von Duvenbeck bezieht sich hauptsächlich auf die Bereiche Inbound-Logistik und Lieferkette sowie innerbetrieblicher Transport und Bereitstellung.


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