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Güterverkehr auf der Donau 2019 um 18,2% gestiegen

Bildrecht: viadonau / Martin Schiffer

Im Jahr 2019 wurden auf dem österreichischen Teil der Donau 8,5 Millionen Tonnen (Mio. t) an Gütern befördert, wie Statistik Austria errechnete. Im langjährigen Vergleich wurde allerdings die zweitniedrigste Tonnage seit 1995 befördert. 

Verglichen mit dem Jahr 2018, als Niederwasser für ein Rekordminus (–25,1% auf 7,2 Mio. t) sorgte, nahm das Transportaufkommen 2019 um 18,2% bzw. 1,3 Mio. t zu. Im langjährigen Vergleich wurde allerdings die zweitniedrigste Tonnage seit 1995 befördert. 

Die Gesamttransportleistung auf der In- und Auslandsstrecke nahm um 20,7% bzw. 1,4 Tonnenkilometer (Mrd. tkm) zu und erreichte 8,4 Mrd. tkm; der Zuwachs auf der Inlandsstrecke betrug 15,2% auf 1,7 Mrd. tkm. Im Berichtsjahr wurden 8.094 Beförderungen durchgeführt. Die durchschnittliche Auslastung je beladen gefahrenem Kilometer lag bei 60,2% und stieg damit gegenüber 2018 um 4,7%. 

Zuwächse in Empfang, Versand und Transit

Im grenzüberschreitenden Versand wurde 2019 eine Zunahme des Transportaufkommens um 27,1% bzw. 0,5 Mio. t auf 2,3 Mio. t beobachtet. Der grenzüberschreitende Empfang stieg um 0,4 Mio. t bzw. 10,5% auf 4,2 Mio. t, und für den Transitverkehr wurde ein Beförderungszuwachs um 0,5 Mio. t bzw. 33,2% auf 1,8 Mio. t ausgewiesen. Der mengenmäßig weniger bedeutende Inlandsverkehr verzeichnete hingegen erneut einen Rückgang (–0,02 Mio. t bzw. –8,3%) auf 0,3 Mio. t.

Transportsteigerungen bei land- und forstwirtschaftlichen Gütern

Vermehrt wurden im Jahr 2019 land- und forstwirtschaftliche Güter auf der Donau befördert (Abteilung "Land- und Forstwirtschaft; Fischerei" gemäß "NST2007", dem einheitlichen Güterverzeichnis für die Verkehrsstatistik), was sich in einer Zunahme um 0,8 Mio. t bzw. 63,1% auf 2,0 Mio. t zeigte. Diese Steigerung betraf vor allem Getreide (+0,3 Mio. t bzw. +57,0% auf 0,8 Mio. t) sowie andere Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs (+0,5 Mio. t bzw. +96,8% auf 1,0 Mio. t). Weitere beachtliche Transportsteigerungen wurden für "Chemische Erzeugnisse; Spalt- und Brutstoffe" (+0,3 Mio. t bzw. +59,9% auf 0,8 Mio. t) sowie "Steine, Erden, Bergbauerzeugnisse; Torf" (+0,3 Mio. t bzw. +10,5% auf 2,7 Mio. t) ausgewiesen. 

Wasserseitige Umschläge auf der Donau in allen Häfen und Anlegestellen gestiegen

Der wasserseitige Güterumschlag – also die Summe der zu Wasser ein- und ausgeladenen Güter – lag 2019 mit 7,0 Mio. t um 0,8 Mio. t (+13,6%) über dem Vorjahreswert. Alle Häfen und Anlegestellen konnten beim Wasserumschlag auf dem inländischen Abschnitt der Donau Zuwächse verzeichnen.

In den Linzer Häfen wurden im Jahr 2019 mit 3,4 Mio. t um 6,6% bzw. 0,2 Mio. t mehr Güter ein- und ausgeladen. Im Hafen Enns nahm der Wasserumschlag um 61,2% bzw. 0,3 Mio. t auf 0,8 Mio. t zu, im Hafen Krems gab es ein Plus von 6,3% auf 0,4 Mio. t. In den Wiener Häfen stieg die zu Wasser umgeschlagene Menge um 17,8% auf 1,2 Mio. t. Alle übrigen Häfen und Anlegestellen (inklusive Ausbaggerungen bzw. Abladungen im Donaubecken) kamen zusammen auf 1,2 Mio. t, was einem Zuwachs um 11,4% gegenüber 2018 entspricht.

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