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Die Post und die FH Oberösterreich forschen an grüner Verpackung

Foto: Shutterstock / New Africa
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Mit dem Projekt will man dem Kundenbedürfnis nach Müllvermeidung noch stärker nachkommen.

Um den wachsenden Herausforderungen des Online-Handels zu begegnen, kooperiert die Österreichische Post mit dem Exzellenznetzwerk Logistik – logistikum.Retail – der FH Oberösterreich am Campus Steyr und betreibt mehrere Forschungsprojekte. Geforscht wird dabei nach grüner Verpackung, Lösungen für den Lebensmittelversand oder besserer Kundenconvenience im Zustellprozess. "Im Zentrum der gemeinsamen Forschungsaktivitäten steht derzeit die Nachhaltigkeit. Das Besondere dabei ist unser Zugang: den Kunden besonderes Service zu bieten. Und das durch einen Mix aus Ökologie und Effizienz", so Franz Staberhofer, Leiter des Logistikums an der FH Oberösterreich Campus Steyr und Studiengangsleiter SCM und ILM.

Grüne Verpackung
Ab November wird im Rahmen des logistikum.Retail nach grüner Verpackung geforscht, um unnötigen Verpackungsmüll künftig bestmöglich zu reduzieren. Ziel ist es, innovative Verpackungsformen zu entwickeln, die einerseits nachhaltig funktionieren, aber auch den Ansprüchen an Qualität und Preis entsprechen. Dabei wird zunächst die aktuelle Forschungslage im Bereich Versand und Verpackung analysiert sowie die Sicht von Kunden als auch Versender erhoben. Die dadurch gewonnenen Daten sollen zu neuen innovativen Verpackungslösungen führen, die im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Campus Steyr und einem potenziellen weiteren Partner umgesetzt werden. „Das Thema ökologisch verantwortungsvoller Verpackungen beschäftigt uns schon länger, da dies sowohl von Versender- als auch Empfängerseite stark nachgefragt wird. Hier haben wir mit unseren Mehrwegboxen und auch bereits nachhaltige Produkte am Markt“, so Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik der Österreichischen Post. Ziel sei es nun, dieses Thema voranzutreiben und weiterzuentwickeln und so dem Kundenbedürfnis nach Müllvermeidung noch stärker nachzukommen.
 
Stärkung des Online-Lebensmittelhandels
Frische Lebensmittel werden am österreichischen Markt kaum online gekauft. Den Gründen dafür geht das Forschungsprojekt „Perishable Food Delivery“ auf die Spur. Hierzu werden sowohl der Status Quo, allgemeine Trends als auch Geschäftsmodelle in der Zustellung von frischer und verderblicher Ware in unterschiedlichsten Ländern analysiert. Aufbauend darauf wird eine repräsentative Online-Studie erstellt, die Aufschluss über Kundenanforderungen sowie passende Geschäftsmodelle beziehungsweise Lösungskonzepte für Österreich geben soll.

In einem weiteren Projekt wird die Stärkung des Customer Involvements und des Service-Levels bei der Zustellung untersucht. Dazu wurden bereits im Rahmen einer Sekundäranalyse Interaktions- und Kommunikationspotenziale in der Zustellung erhoben sowie eine entsprechende Marktanalyse durchgeführt. Darauf aufbauend wurden nun die Zustellprozesse und –pfade der Post analysiert und eine für den österreichischen Empfänger-Markt repräsentative Online-Studie für Österreich durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten sollen Aufschluss über die tatsächlichen Bedürfnisse der Empfänger sowie deren Interaktionspotenziale im Rahmen des Zustellprozesses geben und als Basis für die Entwicklung von neuen Lösungskonzepten und Service-Modelle dienen.


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