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Das war die Logistik-Wahl 2019

Alle Fotos: Verkehr / Moni Fellner
Alle Fotos: Verkehr / Moni Fellner

Die Leser und der Fachbereit der Internationalen Wochenzeitung Verkehr haben Günther Ofner zum „Logistik-Manager 2019“, FreightHub zum „Logistik-Start-up 2019“ und Quehenberger Logistics zur „Logistik-Marke 2019“ gewählt.

Am 13. November 2019 fand zum achten Mal die Logistik-Wahl der Internationalen Wochenzeitung Verkehr statt. In der futuristisch anmutenden ÖAMTC-Mobilitätszentrale in Wien wurden den Gewinnern in einem feierlichen Rahmen und vor einem vollen Saal von über 200 Gästen aus der österreichischen und europäischen Transport- und Logistikwirtschaft die Auszeichnungen für den Logistik-Manager, das Logistik-Start-up und die Logistik-Marke (in der Kategorie Kontraktlogistik) des Jahres überreicht.

In seiner Eröffnungsrede betonte Verkehrsminister Andreas Reichhardt die große Bedeutung der österreichischen Logistikbranche, in der 400.000 Menschen direkt und indirekt beschäftigt sind. Sie sei das Rückgrat der heimischen Exportwirtschaft, wie der Bundesminister unterstrich. Die heimische Exportquote liegt bei 52 Prozent. Um diese Exportwaren in die ganze Welt transportieren zu können, ist großes logistisches Know-how unverzichtbar, und genau dieses liege in Österreich auf einem hohen Niveau, hob BM Andreas Reichhardt hervor. „Die Digitalisierung und Dekarbonisierung sind zwar für die Logistiker eine große Herausforderung, aber jeder Verkehrsträger hat seine Zukunft“, erklärte Reichhardt. Das Ministerium habe die Aufgabe, Angebote und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Akteure der Logistikbranche gut arbeiten können.

Für all jene, die heuer bei der Logistik-Wahl 2019 nicht dabei sein konnten: https://www.youtube.com/watch?v=FJnoQo6vPSA

Logistik-Manager des Jahres
Zum Logistik-Manager des Jahres 2019 haben die Leser und der Fachbeirat der Internationalen Wochenzeitung Verkehr Günther Ofner, Mitglied im Vorstand des Flughafens Wien, gewählt. Damit ging die Auszeichnung an einen Mann, der als Manager in herausragender Weise für die infrastrukturelle Weiterentwicklung des Wiener Flughafens verantwortlich zeichnet. Ofner hat wesentlich dazu beigetragen, dass dem Airport die Rolle eines wichtigen Gateways zukommt – und das nicht nur für den Passagierverkehr, sondern auch im Luftfrachtbereich. So wurden die Umschlagkapazitäten in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Am Flughafen findet man inzwischen zum Beispiel ein modernes Pharma-Handling-Center. Dieses Center wird von der internationalen Speditions- und Pharmaindustrie gut angenommen. Ofner setzte sich als Gewinner gegen die beiden weiteren nominierten Kandidaten Ursula Schibl (Geschäftsführerin des AV Logistic Centers) und Davor Sertic (Geschäftsführer und Eigentümer von UnitCargo) durch.

Logistik-Start-up des Jahres
Zum Start-up des Jahres 2019 wurde FreightHub aus Berlin gekürt. Bei dem jungen Unternehmen handelt es sich um eine digitale Spedition, das den Fokus auf die Asien-Europa-Route legt. Die Kombination aus Technologie- und Logistik-Know-how macht das Alleinstellungsmerkmal dieses Unternehmens aus. Die beiden anderen Nominierten können sich auch sehen lassen. Das Logistik- Start-up Ono entwickelt saubere, lärmarme Zustellfahrzeuge für die City-Logistik. Das dritte nominierte Unternehmen TruckJobs hat eine Jobbörse für Lkw-Fahrer entwickelt. 

Logistik-Marke 2019
Zur Logistik-Marke des Jahres wurde heuer in der Kategorie Kontraktlogistik an Quehenberger Logistics vergeben. Die beiden weiteren nominierten Marken waren DB Schenker und Duvenbeck.

Austrian Logistics
Im Zuge der Logistik-Wahl 2019 wurden drei neue Partner für die heimische Dachmarke „Austrian Logistics“ mit Montan Terminal Kapfenberg, DPD Austria, Gebrüder Weiss und ein Markenmultiplikator Logistics Research Austria aufgenommen. Die Überreichung der Ernennungen erfolgte durch Verkehrsminister Andreas Reichhardt. Mit der Dachmarke „Austrian Logistics“ will das BMVIT gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Bundesvereinigung Logistik Österreich, dem Verein Netzwerk Logistik, der Industriellenvereinigung und dem Zentralverband Spedition & Logistik den Stellenwert der Logistik in Österreich in der breiten Öffentlichkeit stärker ins Bewusstsein rufen und gleichzeitig einen wichtigen Wirtschaftszweig über die Grenzen hinweg promoten. Derzeit sind mehr als 30 Unternehmen Markenpartner von "Austrian Logistics".

Die Schokoladenseite
Prominenter Redner des Abends war Chocolatier Josef Zotter, der im steirischen Riegersburg mehr als 500 verschiedene Schokoladen-Sorten produziert und dafür Rohstoffe aus aller Welt bezieht. Für Zotter spielt Fairtrade eine wichtige Rolle, und bei der Logistik beschreitet er teilweise alternative Wege. Keine Schokolade ohne Kakao, den Zotter beispielsweise aus Mittelamerika bezieht und diesen vermehrt mit Segelschiffen nach Europa transportieren lassen will. Denn: Kakao entwickelt seinen vollen Geschmack erst nach sechs Monaten und sollte erst dann verarbeitet werden. Daher dürfen die Bohnen durchaus eine längere, emissionsneutrale Fahrt per Segelschiff unternehmen, erklärte Zotter abschließend.


Auszug aus der Gästeliste: Verkehrsminister Andreas Reichhardt, Aldrik Gierveld (Niederländischer Botschafter), Alexander Klacska (Bundesspartenobmann Transport und Verkehr, WKO), Peter Umundum (Vorstand, Österreichische Post AG), Gerhard Gürtlich (Sektionschef, BMVIT), Gabriele Ambros (Geschäftsführerin und Eigentümerin Verlag Holzhausen), Josef Zotter (Geschäftsführer, Zotter Schokoladen Manufaktur), Wolfgang Knezek (Geschäftsführer, Frauenthal Holding), Renate Glisisc (Geschäftsbereichsleiterin TSA Terminal Service Austria der ÖBB Infrastruktur), Rainer Eder (Geschäftsführer AV Holding), Andreas Bayer (Head of Logistics bei REWE International Lager und Transportgesmbh), Martina Denich-Kobula (Landesvorstand – Frau in der Wirtschaft Wien, WKO), Oliver Wagner (Geschäftsführer Zentralverband Spedition & Logistik), Roman Stiftner (Präsident Bundesvereinigung Logistik Österreich), Karl-Martin Studener (Geschäftsführer, ÖAMTC Fahrtechnik), Kurt Leidinger (Geschäftsführer Transdanubia Spedition), Peter Hinteregger (Head of Supply Chain Management, Siemens Österreich), Kajetan Bergles (Knapp AG), Rainer Bernickel (DocStop), Alfons Dachs-Wiesinger (Magan Steyr), Thomas Duvenbeck (Duvenbeck), Andrea Faast (Wirtschaftskammer Wien), Beate Färber-Venz (Venz), Mathias Friedrich (Quehenberger), Klaus Gasplermair (G.Englmayer), Ingrid Glauninger (Monatn Terminal Kapfenberg), Alexandra Griess (Wirtschaftskammer Wien), Gerhard Gürltich (BMVIT), Alfred Harl (UBIT WK Wien), Walter Holzhammer (Port of Antwerp), Klaus Hrzadira (Quehenberger), Stefan Huemer (REXEL Austria), Johannes Hödlmayr (Hödlmayr International), Norbert Joichl (Duvenbeck), Philipp Kahle (ONO), Miha Kalcic (Luka Koper), Georg Karoh (dpd Austria), Veronika Kessler (ÖVG), Karl Knall (MathTec), Otfried Knoll (FH St.Pölten), Hermann Költringer (Quehenberger), Harald Kronsteiner (Hafen Linz), Gerald Kühberger (Handelsverband), Wolfgang Kubesch (BVL Österreich), Gerhard Müller (Walter Business-Park), Werner Müller (Boku), Niklas Nitsch (Siemens Österreich), Harald Ostermann (PTV Austria), Walter und Alexander Ottmann (FMS Gruppe), Dieter Pietschmann (Hafen Wien), Markus Pohanka (austro control), Katharina Reimann (Loadfox), Stefan Scherzer (tobaccoland), Jochen Schmidt (Prangl), Wolfgang Schneckenreither (Schneckenreither), Beatriz Schönstein-Wippel (Aussenwirtschaft Austria), Jürgen Schrampf (Econsult), Franz Schwammenhöfer (BMVIT), Peter Sedlmayr (Aussenwirtschaft Austria), Sebastian Sorger (Loadfox), Christian Steindl (Cargo Center Graz), Romana Steko-Papousek (Steko-Trans), Peter Stöttinger (Felbermayr), Daniel Stutz (Annanow), Josef Traxler (Verischerungsbüro Fiala), David Ungar-Klein (Create Connections), Ingrid und Harald Wenzl (Wenzl), Alexander Winter (DB Schenker), Rainer Schwarz (dpd Austria), Franz Anton Zauner (Port of Rotterdam), Markus Himmelbauer (Wenzel Logistik),  etc.


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