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Dachser verfrachtet eine Fabrik von China in den USA

Foto: Dachser
Der 19.000 Kilometer lange Transport war eine logistische Herausforderung.
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Der 19.000 Kilometer lange Transport einer zerlegten Fabrik und seine Herausforderungen.

Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Mega-Projekt. Transportgut von über fünf Meter Höhe und 3,50 Meter Breite sowie voluminöse Einzelteile mit einem Gewicht von bis zu 25 Tonnen mussten von einem Kontinent zum anderen transportiert werden. "Der Umzug einer ganzen Produktionsanlage gehört auch für uns nicht zum Standard", sagt Hans-Ulrich Brüggemann, Leitung Projekte Seefracht Air & Sea Logistics bei Dachser in Köln. Der 19.000 Kilometer lange Transport einer zerlegten Fabrik der Gelita AG vom chinesischen Cangnan nach Sioux City in den USA war eine logistische Herausforderung. "Ohne professionelle Planung und Vorbereitung kann ein solcher Umzug nicht gelingen", sagt Brüggemann.

Als schwierigste Aufgabe stellte sich der Transport vom Startpunkt Cangnan zum 70 Kilometer entfernten Hafen Wenzhou heraus: Es ließ sich keine Strecke zum Hafen ermitteln, die eine Transporthöhe von über fünf Metern ermöglicht hätte. "Deshalb haben wir mit unserem Kunden geklärt, dass die größten Maschinenteile auf die Seite gelegt werden müssen", berichtet Stefan Dahnken, Route Development Manager Indien/Bangladesh Air & Sea Logistics bei Dachser. Die Route ging wie folgt: Vom Hafen Wenzhou per Küstenschiff 300 Kilometer nach Shanghai, von dort per Überseefrachter über mehr als 10.000 Seemeilen (dies entspricht mehr als 18.000 Kilometern) durch den Pazifik, den Panama-Kanal und der Karibik bis nach New Orleans - anschließend knapp 1.200 Kilometer per Binnenschifftransportverband auf Mississippi und Missouri bis Sioux City. Die letzten zehn Kilometer ging es über die Straße zum Werk von Gelita.


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