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Color Line: Mehr Fracht zwischen Kiel und Oslo

Foto: Color Line
Color Line schickt die Frachtfähre Finncarrier drei Mal pro Woche zwischen Kiel und Oslo.
Foto: Color Line

Color Line weitet Frachtkapazität auf der Route zwischen Kiel und Oslo aus.
Eine zusätzliche Frachtfähre verlagert die Verkehre von der Straße auf den Seeweg.

Die norwegische Color Line wird ihre Frachtkapazität auf der Route Kiel - Oslo ausweiten. Hierfür hat die Reederei die Frachtfähre "Finncarrier" erworben, die ab dem 1. Januar 2019 zusätzlich zu den zwei großen Passagierfähren "Color Magic" und "Color Fantasy" zwischen Norwegen und Deutschland zum Einsatz kommt. Für die zusätzliche Frachtfähre sind drei Rundläufe je Woche vorgesehen. "Die Frachtfähre eröffnet erweiterte Möglichkeiten, wachsende Güterverkehre zwischen der EU und Norwegen auf dem umweltfreundlichen Seeweg zu transportieren. Darüber hinaus können Hafenhinterlandverkehre verstärkt von der Straße auf die Schiene verlagert werden", sagt Dirk Claus, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG. Die Frachtfähre "Finncarrier" ist 155 m lang, 23 m breit und verfügt über eine Ladekapazität von 1.775 Spurmetern. Das Schiff wurde 1998 in Norwegen gebaut, ist 20 Knoten schnell und mit einer modernen Abgasreinigungsanlage (Scrubber) ausgestattet. Je Überfahrt können bis zu 120 Lkw, Trailer, Container oder Flats befördert werden. Die jährliche Transportkapazität auf der Route Kiel - Oslo steigt damit um bis zu 36.000 Frachteinheiten.

Investitionen in den Norwegenkai
In Kiel werden die Fähren der Color Line am Norwegenkai abgefertigt, dessen Vorstaufläche bereits im Jahr 2012 nochmals um 10.000 m2 ausgedehnt wurde. Insgesamt wurden in diese Nordosterweiterung des Terminals rund 1,2 Mio. Euro investiert. Von Anfang an ist der Norwegenkai bereits mit einem Gleisanschluss sowie einem zweiten Schiffsliegeplatz mit hydraulischer RoRo-Rampe ausgerüstet, der zur Abfertigung von Frachtfähren mit einer Länge von bis zu 200 m geeignet ist. Durch das zusätzliche Frachtaufkommen lohnt es sich, den kombinierten Ladungsverkehr Schiene/Schiff am Norwegenkai wieder aufzunehmen. "Ziel ist es, am Norwegenkai bis zu 8.000 Ladungseinheiten im Hinterlandverkehr über die Schiene weiter zu verladen. Die Frachtfähre stärkt damit den Schienengüterverkehr im gesamten Hafen und wird zu weiteren Ganzzugverbindungen ab Kiel führen", so Claus.


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