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Auch deutsche EVU spüren Corona-Krise

Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Bei den intermodalen Verkehren können derzeit die Rückgänge (verursacht durch die Fahrzeugindustrie) teilweise durch die höhere Nachfrage, Straßentransporte aller Art auf die Schiene zu verlagern, kompensiert werden.

Bei TX Logistik mit Sitz in Troisdorf, einem Tochterunternehmen der italienischen Staatsbahnen, wird die Situation als „absolut herausfordernd“ bezeichnet. Der Betrieb – 20.000 Züge im Jahr – laufe stabil und habe Kapazitäten für weitere Transporte. Auch die Grenzübertritte für die intermodalen Schienentransporte würden ohne Beeinträchtigungen funktionieren.

Durch die Werksschließungen der Hersteller ruhen im Moment die Autotransporte. Die Buchungslage bei den intermodalen Verkehren zeige, dass die durch den Shutdown der Fahrzeugindustrie verursachten Rückgänge durch die höhere Nachfrage, Straßentransporte aller Art auf die Schiene zu verlagern, momentan teilweise kompensiert werden. Wegen des weiteren Herunterfahrens von Produktionsstätten in Europa müssten alle Entwicklungen täglich neu bewertet werden, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können, heißt es bei TX Logistik.  

So wie dort spürt auch die den Häfen von Köln, Neuss und Düsseldorf gehörende Rheincargo die Auswirkungen der Krise: Ganz ähnlich tendiere „alles mit Automotivbezug gegen Null“, sagt Unternehmenssprecher Christian Lorenz gegenüber Verkehr. Die Heizöltransporte hingegen würden allerdings zulegen, teilweise aufgrund stärkerer Nachfrage, teilweise als Übernahme von der Straße. 20 Millionen Tonnen befördert Rheincargo im Jahr. Im Containerverkehr lege der kontinentale Transport zu, während die Transporte aus China nun krisenverzögert einlangten, sagt Lorenz.

 „Bis jetzt läuft es normal weiter“, heißt es seitens der Havelländischen Eisenbahn (HVLE), die knapp außerhalb von Berlin zu Hause ist. Sie fährt 120 Ganzzüge in der Woche mit Schwerpunkt Deutschland, vornehmlich Baustoffe, Getreide, Holz und Dünger.


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