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35 Millionen Euro für Flughafen Salzburg

Finanzierung der österreichischen Flughäfen gesichert

Ausgelöst durch die Corona-Krise wurden das Flughafenentgeltegesetz und das Luftfahrtgesetz von der Bundesregierung neu ausgearbeitet und die Finanzierung der österreichischen Flughäfen gesichert. Die Novellen verhindern den Absturz der Flughafenentgelte, die ohne die Gesetzesänderung für den Flughafen Salzburg bis 2026 um rund 40 Prozent sinken würden. Somit wurden für den Flughafen Salzburg rund 35 Mio. Euro für die nächsten 5 Jahre gesichert.

Mit den neuen Luftfahrtgesetzen soll zudem der  Ausbau der Erneuerbaren Energien gestärkt weden indem für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-Anlagen künftig keine Bewilligung nach dem Luftfahrtgesetz benötigt wird. Zusätzlich zahlen künftig lautere Flugzeuge höhere Entgelte als leisere – das ist ein wichtiger Schritt für effektiven Lärmschutz. Auch das Wegfallen des Einreiseformulars mit 10. Juni bringt  Aufwind für die Luftfahrt. Dies ist von nun an nur noch für  Reisende aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten notwendig. Somit gilt für die Einreise nach Österreich nur noch die 3G-Regel.

In einem normalen Jahr hat der Flughafen Salzburg bis zu 1,9 Millionen Passagiere, für heuer werden 300.000 prognostiziert. Mittlerweile berichten Reiseveranstalter und Flughafen aber von einer besseren Buchungslage, die Flugverkehrszahlen steigen. 

Flughafen Salzburg wird weiterhin Kurzarbeit in Anspruch nehmen
In den vergangenen 15 Monaten machten Flugverboten, Reisebeschränkungen und Lockdowns das Fliegen und einen Flughafenbetrieb nahezu unmöglich. Diesen Sommer sollen Auslastungs- und Buchungszahlen nun wieder steigen. Verschiedenste Rahmenbedingungen wie das Sinken der Inzidenzen, der Impffortschritt, die Einführung des Grünen Passes und die Erweiterung der Anlage A in der geltenden Einreiseverordnung um zusätzliche Länder ermöglichen dies.

Mit den neuen Luftfahrtgesetzen werden Verluste in Millionenhöhe verhindert. Die Flughafen-Geschäftsführerin Ganghofer drängt auf weitere Öffnungsschritte damit weitere Länder, die für den österreichischen Tourismus so wichtig sind, in die Anlage A übernommen werden können.

Kurzarbeitsprogramme ware für Österreichs Flughäfen besonders wichtig um ihre  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung halten zu können. Der Flughafen Salzburg wird voraussichtlich noch bis Ende des Jahres die Kurzarbeit in Anspruch nehmen.


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