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25 Jahre Weserport

Bildquelle: Weserport GmbH.

Innerhalb der vergangenen 25 Jahre schlug der Hafenlogistiker rund 195 Millionen Tonnen Seegüter um.

Der Bremer Seehafendienstleister Weserport blickt am 4. April 2020 auf ein Vierteljahrhundert Unternehmensgeschichte zurück. Gegründet wurde Weserport 1995 als Joint Venture der Rhenus Gruppe, Stute Verkehr sowie der Stahlwerke Bremen. Heute wird das Unternehmen von Rhenus und ArcelorMittal Bremen geführt. Innerhalb der vergangenen 25 Jahre schlug der Hafenlogistiker rund 195 Millionen Tonnen Seegüter um.

Weserport betreibt in den Bremer Industriehäfen auf einer Betriebsfläche von über 330.000 Quadratmetern vier Terminals, die mit insgesamt acht Kränen ausgestattet sind und sich auch für schwere Lasten von bis zu 100 Tonnen pro Quadratmeter eignen. Die Industriehäfen sind sowohl über die Unter- und Außenweser als auch per Autobahn und Schiene zu erreichen. An der fast zwei Kilometer langen Kaje können Schiffe mit einem Tiefgang bis 10,50 Meter abgefertigt werden.

„In den vergangenen Jahren haben wir die Hafenanlagen mit hohen Investitionen ertüchtigt und konnten uns so zum umschlagstärksten Hafendienstleister in den Stadtbremischen Häfen entwickeln. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, müssen wir sehr wandlungsfähig sein. Derzeit liegt unser Augenmerk vor allem auf der digitalen Anbindung der Kunden und satellitengestützten Steuerung unserer Abläufe“, berichtet Weserport-Geschäftsführer Heiner Delicat.

ArcelorMittal ist nicht nur Anteilseigner, sondern auch größter Kunde von Weserport: „Bereits seit 25 Jahren wickelt Weserport die gesamte Hafenlogistik am Standort für ArcelorMittal Bremen erfolgreich ab. In einem durch Veränderungen und Herausforderungen geprägtem Umfeld zählen wir auch weiterhin auf das Know-how und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Dienstleisters und wünschen zum Jubiläum alles Gute“, sagt Reiner Blaschek, Vorstandsvorsitzender der ArcelorMittal Bremen.

Auch für viele weitere Unternehmen im Massen- und Stückgutbereich ist Weserport tätig. Neben Stahl, Erz und Kohle werden auch Bauteile für Windkraft- und Industrieanlagen sowie Schüttgüter aller Art verladen und gelagert. Seit 2018 ist Weserport zudem geprüfter Entsorgungsfachbetrieb. Darüber hinaus ist der Seehafendienstleister nach AEO (Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter), GMP+ (Gute Herstellungspraxis),  ISO 9001 (Qualität), ISO 50001 (Energie) sowie ISO 45001 (Arbeitssicherheit) zertifiziert.

Über Weserport
Die Weserport GmbH ist ein Joint Venture der Rhenus Gruppe und der ArcelorMittal Bremen GmbH. Der neutrale Seehafendienstleister schlug 2019 an den vier Terminals des Unternehmens 7 Millionen Tonnen Seegüter um. Die Rhenus Gruppe ist einer der führenden, weltweit operierenden Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 5,5 Milliarden Euro. 33.000 Beschäftigte der Rhenus sind an 750 Standorten vertreten.


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