Die Verbindung wurde 2024 für den konventionellen Wagenladungsverkehr eingeführt. | © RCG/Marek Knopp
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) betreibt ihre Verbindungen von Duisburg und Linz nach Antwerpen ab sofort vollständig in Eigentraktion. Damit werden sowohl der TransFER Duisburg–Antwerp als auch der TransFER Linz–Antwerp nun durchgehend mit eigenen Lokomotiven und eigenem Personal geführt.
Möglich wird dies durch die 2025 erteilte Sicherheitsbescheinigung für Belgien. Mit der Umstellung ist die RCG nun in 14 Ländern mit Eigentraktion im Schienengüterverkehr unterwegs. Für Kund:innen bedeutet das eine höhere Betriebssicherheit, klare Verantwortlichkeiten und eine gleichbleibend hohe Servicequalität entlang der gesamten Transportkette. Das Rangieren im Hafen von Antwerpen erfolgt weiterhin durch einen etablierten Partner.
Mehr Kapazität auf der Achse Duisburg–Antwerpen
Parallel zur Umstellung auf Eigentraktion reagiert die RCG auf die steigende Nachfrage und erhöht die Frequenz beim TransFER Duisburg–Antwerp. Die Anzahl der wöchentlichen Rundläufe wurde kürzlich von zwei auf drei ausgeweitet.
Die Verbindung wurde 2024 für den konventionellen Wagenladungsverkehr eingeführt und bedient seither das Industriegebiet der Rhein-Ruhr-Region sowie die Hafenareale Antwerpen und Gent – inklusive direkter Anbindung an die Hochseeschifffahrt. Besonders aus den Branchen Chemie und Papier steigt die Nachfrage kontinuierlich.
Schnelle Laufzeiten und vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Mit einer Laufzeit von nur 7,5 Stunden bietet der TransFER eine schnelle und planbare Transportlösung für Wagenladungen sowie 20- bis 45-Fuß-Container. Auch der Transport von Gefahrgut (RID) ist auf der Verbindung möglich.
Mit der Kombination aus Eigentraktion, höherer Frequenz und kurzen Laufzeiten stärkt die ÖBB Rail Cargo Group ihre Position auf der wichtigen Logistikachse zwischen Deutschland, Belgien und den internationalen Seehäfen.
