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Der Autohersteller Audi will für vier circa 3,6 Milliarden Euro ein neues Werk im Bundesstaat Georgia bauen. Vorgesehen ist die Produktion von 200.000 Sportgeländewagen (SUV) jährlich, rund 4.500 Arbeitsplätze dürften in Georgia entstehen.
Seitens des Konzerns heißt es: „Die geplante Investition in den USA ist keine Entscheidung gegen Deutschland, sondern ein Schritt, um unsere globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Ein stärkeres und profitableres Audi Geschäft in den USA trägt dazu bei, auch die Grundlage für die Auslastung unserer deutschen Werke zu schaffen.“
Die IG Metall äußerte sich zum Vorhaben mit einer Mahnung:
„Den US-Markt durch ein neues Werk besser zu erschließen ist richtig und notwendig“, so die Erste Vorsitzende Christiane Benner in einer Mitteilung. „Jedoch müssen verbindliche Perspektiven für die Beschäftigten an allen, gerade den hiesigen Standorten, klar definiert und festgehalten werden.“
US-Präsident Donald Trump fordert seit 2025 von Unternehmen, Produktionsstandorte in den USA zu betreiben. Geringer Zölle sollten für die Unternehmen Anreize sein.
„Für uns geht es darum, das Audi-Geschäft in den USA nachhaltig zu stärken – eine eigene Fertigung ist der Schlüssel dazu“, sagt Audi-Vorstandschef Gernot Döllner. Der Volkswagen-Aufsichtsrat muss zum Bau des US-Werks seine Zustimmung erteilen. Volkswagen ist sein Monaten wegen geplanter Umstrukturierungen in den Schlagzeilen.
