Kombiverkehr beruft Dirk Steffes in Geschäftsführung

14.04.2026 | Schiene

Der Intermodal-Operateur Kombiverkehr stellt seine Führung neu auf: Dirk Steffes übernimmt ab Juni 2026 die Geschäftsführung und folgt auf Branchenveteran Armin Riedl.

Bei der Kombiverkehr KG kommt es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Dirk Steffes wird zum 1. Juni 2026 in die Geschäftsführung berufen und bildet künftig gemeinsam mit Heiko Krebs die Doppelspitze des Frankfurter Intermodal-Anbieters.

Steffes tritt die Nachfolge von Armin Riedl an, der das Unternehmen über mehr als drei Jahrzehnte geprägt hat. Riedl wird seine Funktion Ende Juni 2026 abgeben, bleibt Kombiverkehr jedoch bis Mitte 2027 beratend erhalten.

Fokus auf Wachstum im Schienengüterverkehr

In seiner neuen Rolle soll Steffes insbesondere die Bereiche Vertrieb, Unternehmenskommunikation und Personal verantworten. Gleichzeitig setzt Kombiverkehr mit der Personalentscheidung ein klares Signal für weiteres Wachstum im europäischen Schienengüterverkehr.

„Mit Dirk Steffes gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für den europäischen Schienengüterverkehr und intermodale Logistik“, sagt Ulrich Maixner, Vorsitzender des Verwaltungsrates. Seine strategische Vertriebskompetenz werde „entscheidend zu einer weiterhin positiven Unternehmensentwicklung beitragen“.

Kombiverkehr zählt zu den zentralen Akteuren im europäischen kombinierten Verkehr und baut sein Netzwerk kontinuierlich aus. Die neue Führungsstruktur soll diese Entwicklung weiter beschleunigen.

Erfahrung aus internationaler Logistik und Bahnbranche

Steffes bringt langjährige internationale Managementerfahrung mit. Zu seinen Stationen zählen unter anderem Führungspositionen bei TX Logistik, DB Cargo und Mitsui Rail Capital Europe. Darüber hinaus war er in verschiedenen Aufsichtsräten im Eisenbahnsektor tätig und beriet Infrastrukturinvestoren.

Mit der Neubesetzung will Kombiverkehr seine Marktposition stärken und den Ausbau intermodaler Transportlösungen weiter vorantreiben – ein Segment, das im Zuge der Verkehrsverlagerung auf die Schiene zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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